Meine Erfahrung mit der Firma ASMC

NACHTRAG 04.02.2012 (siehe unten)
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“Wenn einer etwas kaufen will, dann kann er ‘was erzählen!”

Waren es früher die Reisen, nach denen man ausreichenden und spannenden Gesprächsstoff auf Lager hatte, sind es heute vermehrt die Erlebnisse beim Einkaufen, sei es nun im stationären oder aber im Versandhandel, die einem selbst und bisweilen auch den Zuhörern die Haare zu Berge stehen lassen :shock: .

Und nachdem mein markantestes Beispiel (mit dem Versandhandel, nachzulesen hier) bereits einige Zeit zurück liegt, dachte sich das Schicksal wohl, dass es an der Zeit wäre, auch mal negative Erfahrungen mit dem stationären Handel zu machen.

Dabei fing alles ganz harmlos an:
Ich brauchte eine Tasche der Marke “Maxpedition”, suchte im Internet, wurde fündig bei der Firma ASMC GmbH und war kurz davor, auf den “Bestellen-Button” zu klicken, als mir auffiel, dass die Firma ja auch 3 Läden im Saarland betreibt: Zwei in Saarbrücken, einen in Heiligenwald.

Ich entschied mich für den in Heiligenwald und plante gestern deswegen einen mittleren Umweg auf der Heimfahrt ein, um noch vor Landeschluss

Öffnungszeiten
Mo – Fr 10:00 – 19:00 Uhr
Sa           10:00 – 17:00 Uhr 

mein Geld loszuwerden und gegen die gewünschte Ware zu tauschen.

1. Versuch (Dienstag, 31.01.2012)

Direkt nach Ankunft fiel mir auf, dass trotz vorgerückter Stunde (es war 18:45 Uhr) der Laden mit geschätzten 50 Kunden noch rappelvoll war – zumindest vor der Theke. Hinter der Theke herrschte dagegen vergleichsweise gähnende Leere (gesehene 2 Personen) und nach kurzer Beobachtung der Kaufabwicklung war klar: Das wird dauern! Und zwar richtig lange!

Leider drängte die Zeit bei mir und ich fasste nach gefühlten 5 Minuten den Entschluss, es am Folgetag erneut zu probieren. Neues Spiel, neues Glück – und dieses Mal würde die Zeit auch nicht drängen …

2. Versuch (Mittwoch, 01.02.2012)

18:25 Uhr – Ankunft (gefühlte 55 Personen vor der Theke)

18:30 Uhr – Na dann warten wir mal

18:45 Uhr – Ich warte immer noch, mittlerweile habe ich aber einen Sitzplatz

18:55 Uhr – Es lichtet sich ein wenig, Hoffnung kommt auf

19:10 Uhr – Endlich bin ich an der Theke

19:11 Uhr – Wieso streiten sich die Typen nebendran eigentlich mit der Verkäuferin?

19:12 Uhr – Jetzt weiß ich es!

Die benachbarten Kunden stritten sich nicht etwa über den Preis oder die Ware, sondern über die Tatsache, dass jetzt, wo sie nun endlich an der Reihe wären, nix mehr verkauft wird! Schließlich sei es schon nach 19:00 Uhr und somit Zeit, den Laden zu schließen!

Ich zweifelte kurz an meiner Hörfähigkeit, war mir ziemlich sicher, die Angelegenheit wohl missverstanden zu haben, aber als mir der Verkäufer, bei dem ich nun eigentlich an der Reihe gewesen wäre, exakt das gleiche mitteilte, war ich erstmal geplättet O_o !

So richtig glauben wollte ich es dennoch nicht, zeigte ihm brav meine 3 vorher bereits notierten Artikelnummern – aber das Einzige, was er mir sagte war: “Sie können das jetzt gerne bei mir bestellen, dann wird das morgen an Sie verschickt”.

Häh? Geht’s noch :irre: ?

Ich verfahre doch nicht meinen Sprit auf dem Weg zu dem Laden, opfere meine Freizeit und stelle mich 47 Minuten in die Schlange, nur um dann eine Bestellung aufzugeben, die ich bei dem gleichen Laden im Internet vermutlich in weniger als 2 Minuten von zuhause aus hätte tätigen können :wallbash: !

Nach so viel Dreistigkeit fehlten mir einfach die Worte! Zudem konnte ich auch absolut kein Fehlverhalten auf meiner Seite feststellen: Ich war pünklich vor Ort, stellte mich brav in die Schlange, wartete, bis ich an der Reihe war – um dann zu hören, dass ich nun ganz einfach nicht mehr an der Reihe bin!

Beim Verlassen des Geschäfts schaute ich sicherheitshalber noch mal meine Uhr, ob wir auch wirklich das Jahr 2012 schreiben. War da nicht was mit dem Einzelhandel, der sich andauernd über zu wenig Umsatz beklagt? War da nicht erst kürzlich die Insolvenz von Schlecker? Bei wie vielen Firmen wird gerade über einen massiven Abbau von Arbeitsplätzen nachgedacht, weil das Geschäft nicht läuft?

In Heiligenwald scheint dagegen, passend zum Namen, noch heil(ig)e Welt zu sein. Glückwunsch, Herr Borkhard, die Schilder mit dem “Wegen Reichtum geschlossen” sieht man immer seltener :bravo: ! Dann kann ich mein Geld ja ohne schlechtes Gewissen bei den Mitbewerbern ausgeben, kein Problem.

Oh, und bevor ich es vergesse:

19:15 Uhr – Entschluss gefasst!

Bei der Firma ASMC GmbH werde ich zukünftig ganz sicher noch nicht mal mehr einen einzigen Cent lassen :nein: ! Weder stationär noch im Versandhandel! Und auch ganz sicher keinen Fuß mehr in einen der Läden setzen!

Allenfalls könnte die Firma für mich noch als Dienstleister taugen, wenn ich mal dringend irgendwelche Artikel zum Anschauen benötige und mich danach ganz eng an § 312d BGB orientieren will. Es trifft ja augenscheinlich keinen Armen …

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Nachtrag vom 04.02.2012
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Es hat sich etwas getan in der Sache, womit ich nicht gerechnet hätte: Der Geschäftsführer der ASMC Gmbh, Heinz Borkhard, hat sich in einer Mail persönlich bei mir für die Unannehmlichkeiten entschuldigt und mir die Hintergründe zu der genannten Vorgehensweise seiner Angestellten erklärt. Zudem will er mir eine Entschädigung für den ganzen Frust zukommen lassen. Hut ab, kann ich da nur sagen :) !

Bezüglich der angebotenen Entschädigung habe ich ihm auch schon einen Vorschlag unterbreitet, wie aus den vertanen 47 Minuten Wartezeit am Ende doch noch eine gute Sache, im wahrsten Sinne des Wortes, werden kann. Mehr dazu, wenn ich die Antwort habe.

Presserat, die Dritte

Nach der eigentlichen Beschwerde vom 25. November 2011 und der Eingangsbestätigung derselben vom 08. Dezember 2011 kam heute das nächste Schreiben des Deutschen Presserats, in dem man mir mitteilt, dass meine Beschwerde die Vorprüfung überstanden hat (somit also nicht unschlüssig oder offensichtlich unbegründet ist) und nun dem Beschwerdeausschuss 2 zur nächsten Sitzung vorgelegt werden wird (die am 15. März 2012 stattfindet):

Auf dem Beiblatt werden noch die Mitglieder des Beschwerdeausschusses 2 aufgelistet, das Datum für die Sitzung genannt sowie ein paar Hinweise zur Befangenheit und der Ladung von Beteiligten (die selbstverständlich nicht beabsichtigt ist) aufgeführt. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass der Beschwerdeausschuss auch ohne eine Reaktion / Stellungnahme des Beschwerdegegners entscheiden kann.

Damit der Brief zusätzlich auch etwas Gewicht auf die Waage bringt :wink: , liegen noch die “Publizistischen Grundsätze (Pressekodex)” sowie die Beschwerdeordnung in gedruckter Form bei.

Was mich ein klein wenig irritiert ist die Tatsache, dass “die o. g. Online-Redaktion [...] eine Kopie [meiner] Beschwerde mit [meiner] Anschrift [...]” erhalten wird, verbunden mit der “Aufforderung, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern“.

Zudem regt der Presserat an, dass “die Redaktion den Kontakt zu [mir] suchen kann, um die Angelegenheit im beiderseitigen Einvernehmen zu lösen“.

Warum die jetzt meine Anschrift dem Beschwerdegegener mitteilen (nicht dass ich etwas dagegen hätte, wir befinden uns ja hier sowieso schon in der Öffentlichkeit) und warum dieser sich ausgerechnet mit mir gütlich einigen soll, erschließt sich mir nicht so ganz :?: .

Es geht ja nicht darum, dass die besagte Redaktion speziell mir einen Schaden zugefügt hat, auf dessen Wiedergutmachung ich nun bestehe, sondern dass dort elementare Richtlinien für die publizistische Arbeit nicht eingehalten und in wirrer Art und Weise allgemeine Anschuldigen getätigt wurden.

Und da ich ja nunmal nicht der “Hüter” eben dieser Richtlinien bin, sondern nur die meines Erachtens zuständige Stelle auf die Verletzung derselben aufmerksam gemacht habe, sehe ich auch diese in der Pflicht, entsprechende Maßnahmen (in welcher Art auch immer) zu ergreifen.

Seltsam, irgendwie :(

Nach diesem Schreiben und der doch recht flotten Arbeitsweise :roll: *hüstl* des ganzen Apparates bin ich aktuell der Meinung, dass es den Presserat allein deswegen gibt, damit es ihn eben gibt und er vierteljährlich tagen kann – und nicht um wirklich etwas zu bewirken. Aber ich will nicht ungeduldig sein, eine endgültige Meinung werde ich mir für das zweite Quartal 2012 aufheben :mrgreen: .

Zu dem Thema “vertraulich behandeln” sag’ ich nur eins:
Hier geht es nicht um private Dinge zwischen mir und denen, von denen Hedi und Bledi bloß nichts wissen darf, ganz im Gegenteil. Und deshalb weise ich bereits jetzt darauf hin (vielleicht liest ja jemand vom “Westen” mit): Auch eure Stellungnahme wird ganz sicher hier veröffentlicht. Soll sie das nicht werden, schickt mir einfach keine 8) .

Qualitätssicherung bei JBL?

Eigentlich war ich ja der Meinung, dass JBL ein namhafter Hersteller von Boxen und dergleichen ist, mit ausreichend Qualität für meine (nicht audiophilen!) Ansprüche, aber kürzlich wurde ich eines Besseren belehrt  :( :

Nachdem ich beim großen “t” ein Paar JBL Control 1PRO für 139,- EUR bestellt und erhalten hatte, fiel mir irgendwann auf, dass sich die beiden Brüllwürfel vom Klang her unterscheiden. Und in der Tat: Beim Vergleichshören mit einem Frequenzgenerator waren bei einigen Frequenzen deutliche Unterschiede zu hören.

Also dann: Kabel umstöpseln, tauschen, Musikquelle wechseln, Mixerkanäle ändern – nichts, die Unterschiede blieben immer noch deutlich hörbar. Irgendwas muss da wohl faul sein  O_o .

Neugierig wie ich nun mal bin, öffnete ich beide Gehäuse und war angesichts dessen, was ich sehen musste, schlichtweg entsetzt :shock: :

Das kann ja wohl kaum JBL’s Ernst sein, oder :irre: ? Ein total versifftes Inneres, bei dem der Kleber für die Befestigung der Hochtöner bis über die Membranen der TM-Töner gelaufen ist und die Metallteile derselben auf das Übelste korrodiert sind :?: ?

Nöh, der Driss geht mal schön wieder zurück mit der Bitte um Behebung. Und zugleich war ich so frei, mich direkt bei JBL über diese Schlamperei zu beschweren. Die Rücksendung zum großen “t” war kein Problem, ein paar Tage später hatte ich zwar die gleichen Boxen wieder, dafür aber mit neuen TM-Tönern, unversaut und nicht verrostet.

Die Antwort von JBL fiel dagegen eher nüchtern aus:

… vielen Dank, dass Sie an den Harman Helpdesk geschrieben haben. 
Wir haben alle Ihre Bemerkungen zu unserer speziellen Abteilung weitergeleitet, so dass wir unser Produkt verbessern können.

Wir bedanken uns für das Feedback.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen, …

Nix mit Entschuldigung / Bedauern und so :( . Und was jetzt die “spezielle Abteilung” damit macht, steht auch in den Sternen, aber immerhin bin ich meinen Frust ansatzweise losgeworden und habe eine Antwort erhalten.

Und sollte ich irgendwann mal wieder etwas von JBL bestellen, wird es auf jeden Fall wieder aufgeschraubt und begutachtet. Und wenn dann wieder alles versifft ist, dann war’s das mit der Firma. Dann können sie ihre Chinakracher zukünftig gerne behalten.

Re’an Flexi-Fit Knobs

Bedingt durch die Tatsache, dass die kürzlich bei DJ TechTools bestellten “Chroma Knobs” auf Grund der D-Shaft Orientation (je nachdem, an welcher Stelle sich die abgeflachte Seite der Achse in Relation zur gewünschten Anzeigerichtung (z. B. Nullpunkt) befindet, spricht man von North-, East-, South- und West-Orientation) nicht auf den DENON DN-X1100 passen (siehe auch hier) :cry: , musste nun eine andere Lösung her.

Nach längerer Suche im Netz musste ich entnervt :x feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, einen Poti-Knopf mit einer für den X1100 passendem Format (West-Orientation) zu finden, bis ich schließlich bei den Re’an Flexi-Fit Knobs gelandet bin.

Die Jungs von Re’an (bzw. Neutrik) haben die Geschichte mit der Orientation geschickt gelöst: Der Poti-Knopf besteht nämlich aus zwei Teilen – einmal der eigentliche und von außen sichtbare Regler, zusätzlich einen später nicht mehr sichtbaren Insert.

Der Insert selbst passt nur in einer Richtung auf die Poti-Achse, der Knopf passt allerdings in allen vier Richtungen (Orientations) auf den Insert. Somit hat man die leidige Geschichte mit den unterschiedlichen Ausrichtungen elegant gelöst :) .

Die Re’an Flexi-Fit Knobs gibt es in vier unterschiedlichen Größen:

  • F311:   11 x 15,15 mm
  • F313:  13 x 16,36 mm
  • F317:  17 x 17,75 mm
  • F411:   11 x 14,60 mm (ohne Indicator-Line)

Gemäß Katalog (hier als pdf) soll es die Teile in so ziemlich allen Farben geben, gefunden habe ich bislang allerdings nur die mit blauer und roter Kappe  :( . Mehr noch: Die einzigen Online-Shops (Conrad, Völkner / SMDV), bei denen man die Dinger für kleines Geld (zwischen 0,36 und 0,51 EUR je Stück) kaufen kann, führen nur die Farben Rot und Blau und auch nur die Ausführungen 311, 313 und 317.

Damit war dann der Austausch der EQ-Potis bei dem X1100 schon gestorben, dort hätte ich ja 3 Farben benötigt, damit es ordentlich aussieht :( . Bleiben noch die Gain-Regler und vielleicht das ein oder andere Knöpfchen, dem ein wenig Farbe zur Unterscheidung gut stehen würde (die Anordnung der Regler auf dem X1100 ist zwar vorbildlich und völlig überschaubar, aber (teilweise) in Farbe macht trotzdem einen schlanken Fuß).

Heute kam dann die Lieferung von Conrad an und die Knöpfchen mussten natürlich sofort den Vergleich mit den Originalen von Denon bzw. den Chroma Knobs von DJ TechTools antreten:

rean_vergleich

Wie man unschwer erkennen kann, erreichen die Flexi-Fits nicht ganz die Höhe der anderen Knöpfe :( . Zudem sind sie von der Haptik her härter als ihre Kollegen, die doch etwas gummiartiger daher kommen.

Der Austausch beim X1100 war fix erledigt, danach sieht die Oberfläche so aus:

rean_mixer

Die geringere Höhe der Flexi-Fits relativiert sich beim Einbau auf den X1100 etwas, da die Caps nicht ganz bis zum Gehäuse reichen (auch dann nicht, wenn man den “Knubbel” oben auf den Inserts abschneidet. Wider Erwarten taucht dadurch der Knopf nicht tiefer auf den Insert ein), wie man auf dem folgenden Bild erkennen kann:

rean_hoehe

Wirklich erkennbar ist das aber nur, wenn man ziemlich schräg auf den Mixer blickt. Im Normalfall, mit dem Wirsing obendrüber, fällt das überhaupt nicht auf  :) .

Die andere Haptik im Vergleich zu den Originalen bzw. den Chroma-Knobs ist nach dem ersten Begrabbeln durchaus zu verschmerzen. Man merkt zwar einen Unterschied, aber wirklich unangenehm ist er nicht. Letzen Endes dürfte es wohl schlicht auf Gewöhnung hinauslaufen.

Trotz der geringeren Höhe und der geringfügig anderen Haptik bin ich dennoch zufrieden: Für so schmale Münze ordentliche Knöpfe zu bekommen, die dann auch noch in jeder erdenklichen Richtung passen und zumindest mit zwei Farben aufwarten können, ist schon nicht schlecht :mrgreen: .

Der Mixer bleibt also vorerst gemoddet – bis es mir irgendwann dann doch nicht mehr gefällt oder ich etwas noch besseres finde :roll: .

Jaques Raupé – Pusteblume

Heieiei, es gibt schon verrückte Sachen  :roll: .

Und eine davon ist ganz sicher dieser Track:

Pusteblume 

Der gute Jaques (myspace-Profil + Homepage) kommt aus Sachsen-Anhalt und ist dort seit 2010 wohl kein Unbekannter mehr. Nach der künstlerischen Umgestaltung der “Löwenzahn” – Melodie hat er sich 2011 auch an einer anderen Kindersendung “vergriffen” – an der “Sendung mit der Maus” nämlich :) , pünktlich zu deren 40. Geburtstag.

Nun gut, man muss schon halbwegs bescheuerte Musik mögen, um daran Gefallen zu finden, aber damit habe ich ja glücklicherweise kein Problem  :wink: . Schließlich fand ich schon anno 1998 den Song aus der allseits bekannten Nachmittagsunterhaltung “Captain Future” so richtig toll – wer es nicht mehr kennt, hier gibbet das Teil: Phil Fuldner – The Final.

Trotz (oder wegen?) des eingängigen Samples direkt aus’m Bauwagen macht das Ding von Anfang bis Ende eine gute Figur, vor allem dann, wenn man es (wie eigentlich immer) ordentlich laut hört :hurra: . Wer da nicht mit dem Zeh wackelt, hat eben Pech gehabt.

Anhören kann man sich das ganze unter anderem hier:

Auf CD gibts davon (noch?) nichts, bislang ist alles nur als mp3 und als Vinyl erhältlich – und eben diese Scheibe ist gestern in meine Packstation getrudelt  :mrgreen: !

DJ Techtools Chroma Knobs / Super Knobs

Quelle: djtechtools.com

Falls jemand auch auf die Idee kommt, sich für seinen Mixer die DJ Techtools Chroma Knobs (alte Bezeichnung: Super Knobs) zu kaufen, sollte er sich über das Layout dieser Dinger im Klaren sein. Weil es genau dazu wenig bis überhaupt keine Angaben gab, habe ich einfach mal “auf doof” je einen normalen und einen “fatty” Knob für meinen Denon DN-X1100 bestellt.

Mit dem Ergebnis, dass beide nicht passen :cry: .

Grund hierfür sind weniger die Abmessungen der Teile, sondern eher die Anordnung der abgeflachten Seite im Verhältnis zur Indicator-Line.

Bei den Standard-Caps des DN-X1100 ist genau diese Seite in einem 90°-Winkel zur Indicator-Line angeordnet, bei den Chroma Knobs sind es 180° – oder besser gesagt: Dort ist die abgeflachte Seite genau gegenüber :( .

Die Linefader passen hingegen wunderbar, was allerdings nur ein schwacher Trost ist. Dort könnte ich auf eine farbliche Unterscheidung gerne verzichten (sind ja nur 4).

Immerhin, wieder etwas für kleines Lehrgeld gelernt :) . Noch besser wäre es allerdings, wenn auf der o.g. Seite auch direkt die Abmessung / Anordnung dargestellt wäre, damit man gleich weiß, woran man ist.

Bewertung bei Shopauskunft.de? Nöh, mach’ ich nicht!

Dabei hab’ ich normalerweise kein Problem damit, einen Shop / Lieferanten / Online-Händler / *irgendwas* zu bewerten. Wenn ich zufrieden bin, dann darf das ruhig jeder wissen. Und wenn ich unzufrieden bin erst recht  :mrgreen: !

Aber als ich gerade bei shopauskunft.de eine Bewertung für einen Kauf bei protected.de (da gibbet so Zeuchs für Vinyl, ganz grob gesagt) abgeben wollte – ich war übrigens überaus zufrieden – hielt mich die Datenschutzrichtlinie von shopauskunft.de davon ab.

Denn dort steht unter Punkt IV, Abs. 1:

Newsletter
Der Nutzer willigt mit Akzeptanz dieser Datenschutzbestimmungen ein, dass der Betreiber ihm regelmäßig Emails an die von ihm bei der Registrierung angegebene Email-Adresse zukommen lässt, in denen der Betreiber allgemein über die Website und deren neue Features und Angebote informiert (nachfolgend “Newsletter” genannt). 

Natürlich kommt man in der Bewertung nicht weiter, wenn man den Datenschutzrichlinien nicht zustimmt. Und zudem wird die eingegebene E-Mail noch über einen zu erhaltenden Bestätigungslink verifiziert, so dass auch eine sinnfreie Adresse nicht funktionieren wird. Zwar hat man heutzutage natürlich auch eine extra Müll-Adresse für diesen Kram, aber dafür bin ich nun einfach viel zu faul.

Nöh, Leute, euren Zwangsnewsletter könnt ihr sehr gerne behalten :P .

Tut mir zwar leid für den zu bewertenden Shop, schließlich hätte er eine positive Bewertung erhalten, aber auf solche Spielchen hab’ ich nun überhaupt gar keinen Bock. Spam-Mails hab’ ich auch so genug.

Die Eingangsbestätigung des Deutschen Presserats

Gerne hätte ich ja “Die Antwort …” geschrieben, aber es ist in der Tat nur eine Eingangsbestätigung meiner Beschwerde von hier.

War aber auch klar, denn der Beschwerdeausschuss tagt ja nur einmal im Quartal und die Zusammenkunft für Q4/2011 war bestimmt schon vorüber – etwaige andere Veranstaltungen in 2011 tragen ganz sicher den Namen “Weihnachtsfeier” und dienen vermutlich nicht der Beschwerdebearbeitung  :roll: .

Aber ich habe ja zugesagt, über das weitere Vorgehen zu berichten, deshalb hier das Schreiben:

Nachdem der Verfasser des beanstandeten Artikels aber bereits kurz nach Veröffentlichung desselben zurück gerudert ist, kann ich mir jetzt schon denken, wie die Sache ausgehen wird. Man möge hierzu einfach mal einen Blick auf § 6, Abs. 4 der Beschwerdeordnung werfen :) .

Mal sehen, ob ich recht behalten werde  :wink: .

 

Ich beschwer’ mich mal beim Presserat …

Und zwar genau deshalb, weil ich

a) es noch nie gemacht habe :roll: und gespannt bin, wie das weitergeht

und

b) dieses ganze Geocaching-Geschwurbsel mancher “Journalisten” einfach nicht mehr hören / lesen kann  :wallbash: !

Wenigstens ein ganz klein wenig Recherche kann man doch heutzutage erwarten, wenn allerorts über dies und das berichtet wird und die wildesten Vermutungen / Beschuldigungen angeführt werden.

Und alleine die Tatsache, dass das, worüber man berichtet, grammatikalisch richtig geschrieben ist (Geocaching kann man ja auf die tollsten Weisen falsch schreiben :wink: ), ist für mich noch lange nicht gleichbedeutend mit vernünftiger und seriöser Recherche.

Natürlich hätte ich auch einfach einen Kommentar zu dem Artikel schreiben können, was vermutlich ebenso verschwendete Zeit gewesen wäre wie die Formulierung der Beschwerde, aber ich bin nun mal neugierig (siehe Punkt (a) oben). Allzu große Erwartungen habe ich natürlich auch nicht, dafür ist dieser Pressekodex und die damit verbundene Beschwerdeordnung doch zu schwammig, aber wenn es eine solche Institution gibt, dann soll man ihr natürlich keine Arbeit vorenthalten  :mrgreen: .

Achso: Ich hätte natürlich auch einfach überhaupt gar nichts machen können, weder Kommentar noch Beschwerde, aber dafür hatte ich gerade zu viel Zeit :) ! Wer ebenfalls zu viel Zeit hat, kann sich hier vertrauensvoll an den Presserat wenden und hoffen, dass sein Anliegen in dem nächsten Treffen des Beschwerdeausschusses, welches vierteljährlich stattfindet, in irgendeiner Art und Weise behandelt werden möge.

Nachfolgend nun der Text der Beschwerde (den ganzen Sermon mit der Beifügung des Artikels, der Veröffentlichung, … habe ich der besseren Lesbarkeit weggelassen):

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich sehe in dem genannten Beitrag einen Verstoß gegen Ziffer 2 (Sorgfalt) und 12 (Diskriminierungen) des Pressekodex.

Als Begründung führe ich wie folgt an:

Der Journalist  Mike Fiebig nimmt in seinem Artikel (siehe Anhang) vom 24.11.2011 Bezug zu relativ aktuellen Ereignissen rund um den Drewer Steinbruch (unter anderem bezieht er sich dabei auch auf einen in dem gleichen Portal vor 13 Tagen veröffentlichten Bericht), wonach dort wiederholt von Unbekannten der „Einfriedungszaun zu dem Naturschutzgebiet beschädigt und sich Zutritt auf das Steinbruchgelände verschafft“ wurde.

Direkt im nächsten Satz trifft Herr Fiebig die Aussage, dass seine Zeitung nun herausgefunden habe, dass es sich bei den Unbekannten um „so genannte Geocacher“ handele, „die sich in der 30 Meter hohen Steinwand geheime Botschaften hinterlegen“.

Eine wirkliche Begründung für diese Anschuldigung führt Herr Fiebig nicht an, stattdessen verweist er auf die für jedermann zugänglichen Internetseiten www.geocaching.com bzw. www.opencaching.de, auf denen angeblich „das Geheimversteck als ‚Die Blaue Lagune am Steinbruch‘ ausgegeben und als ‚besonders anspruchsvoll‘ eingestuft“ ist.

Diese Aussage ist in zweierlei Hinsicht nicht zutreffend, was Herrn Fiebig bei halbwegs aufmerksamer Lektüre und einer rudimentären Auseinandersetzung mit dem Thema Geocaching sofort hätte auffallen müssen.

Denn erstens gibt es überhaupt kein „Geheimversteck“ an der genannten Stelle, da es sich bei dem dort befindlichen Geocache um einen so genannten „Earthcache“ handelt, bei dem lediglich, z. B. anhand von dort befindlichen Informationstafeln, Fragen zu beantworten sind und optional ein Bild von dem Standort vor dem Tor gemacht werden kann (siehe hierzu auch die Cachebeschreibung unter http://www.opencaching.de/viewcache.php?cacheid=136240). Zweitens ist dieser Geocache auch nicht als „besonders anspruchsvoll“ eingestuft, im Gegenteil, er hat eine Schwierigkeitsbewertung von 1,5 (von 5) und eine Geländebewertung von 1,5 (von 5). Es ist also mitnichten in irgendeiner Art und Weise notwendig, das eigentliche Gelände des Steinbruchs zu betreten, evtl. vorhandene Absperrungen oder Zäune zu überwinden oder anderweitige Sachen zu beschädigen, was Herr Fiebig allerdings bereits in seiner Einleitung direkt den Geocachern vorwirft.

Sämtliche Informationen, sowohl zu Geocaching als solches, als auch zu dem dort befindlichen Cache, sind ohne Probleme über die beiden von Herrn Fiebig als vermeintliche Quelle seiner versuchten Beweisführung selbst angebrachten Hyperlinks zu erhalten, eine Anmeldung ist hierfür nicht notwendig.

Doch damit nicht genug: Als weiteren „Beweis“ für seine Beschuldigung führt Herr Fiebig virtuelle Logeinträge zu dem Geocache an, die allerdings aus 2010 datieren (der letzte Logeintrag ist aus Mai 2010) und will damit einen Zusammenhang zu den aktuellen Ereignissen am Steinbruch herstellen.

Aus den genannten Gründen kann ich eine sorgfältige Recherche von Herrn Fiebig zu dem in dem Artikel beschriebenen Sachverhalt überhaupt nicht erkennen. Und obendrein, was ebenfalls gegen Ziffer 2 des Pressekodex spricht, kennzeichnet er seine Vermutung, dass Geocacher die Urheber der genannten Sachbeschädigungen seien, nicht als solche, sondern stellt dies quasi als bereits bewiesenen Tatbestand dar.

Ebenso liegt hier eine Diskriminierung (Ziffer 12 des Pressekodex) vor, da Herr Fiebig pauschal „Geocacher“ als Sachbeschädiger und Natur(zer)störer darstellt, ohne dafür, sowohl im konkreten Einzelfalls, als auch ganz allgemein, in irgendeiner Art und Weise belastbare Beweise vorzubringen.

Eine solch nachlässige Recherche, verbunden mit pauschalisierenden Anschuldigungen ganzer Interessengruppen, ist meines Erachtens ins keinster Weise mit dem Pressekodex in Einklang zu bringen und widerspricht ganz eindeutig einer seriösen Berichterstattung.

Mit freundlichen Grüßen

… und wenn denn tatsächlich irgendwann der Beschwerdeausschuss getagt hat, sofern meine Beschwerde nicht als unbegründet abgetan wird, dann werde ich berichten. Kann aber noch etwas dauern  :roll:

EDIT (27.11.2011)

In einem neuen Artikel zu dem Thema versucht Mike Fiebig nun etwas zurück zu rudern und lässt die in dem ursprünglichen Artikel genannte Person (Sachgebietsleiter Alfred Bathe) mit den Worten “Es gibt keinen Generalverdacht gegen Geocacher” klarstellen.

Kenny Takito – All systems go

Was’n das  :?: ?

Da höre ich doch eben beim Vinyl-Digitalisieren ganz bekannte Klänge von einer bislang gänzlich unbekannten Platte O_o ? Ob da wohl jemand geguttenbergt hat?

Jepp, es hat jemand :) ! Und zwar Kenny Takito bei dem Track “Trommelmaschine” von “Der dritte Raum”. Und nicht nur ein bisken, sondern so richtig :wink: .

Macht aber nix, denn beide Tracks sind extrem genehm und gehen richtig nach vorne, Lauthören ist da quasi Pflicht :hurra: !

Zuerst das Plagiat:

Und hier das Original:

Bei Kenny Takito gibt es noch ein klein wenig mehr Schnickschnack um das eigentliche Thema herum, während beim Dritten Raum sich eigentlich alles nur genau darum dreht.

Welcher von beiden nun schöner ist, bleibt jedem selbst überlassen. Fakt ist allerdings, dass Trommelmaschine bereits anno 1996 auf dem Album “Wellenbad” erschienen ist, erstmals auf Container Records als Maxi ausgekoppelt wurde und 1999 auf Additive mit der Maxi “Hale Bopp” den Weg in meinen Plattenkoffer gefunden hat.

Der Track von Kenny Takito erschien erst 2002 auf Superstar Recordings, was es relativ eindeutig macht, wer hier von wem und so …

Letztendlich gilt: Drauf gepfiffen :roll: !

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