Archive for 2010

The same procedure – Teil 2

… der Wahnsinn geht auch im neuen Jahr weiter. Und zwar der traditionelle „Ich wünsch jedem ein frohes neues Jahr“ – Wahnsinn!

Wer kennt es nicht? Halb schlaftrunken kommt man mehr oder weniger frühmorgens ins Büro und wird bereits auf dem Gang durch ein lautstarkes „Prosit Neujahr“ samt entgegengestreckter Hand darauf aufmerksam gemacht, dass jetzt

  • das neue Jahr auch hier angefangen hat und
  • dass  einem die besten Wünsche so ziemlich aller Kollegen noch bevorstehen.

Ich überlege ernsthaft, beim nächsten Jahreswechsel-Urlaub auch noch den ersten Tag nach Neujahr als arbeitsfreie Zeit zu blockieren, in der Hoffnung, sich dann wenigstens ein paar Händeschüttler ersparen zu können. Gerade in der aktuellen Zeit, wo die Schweinegrippe gefährlicher denn je ist und wir uns allabendlich im Fernsehen belehren lassen müssen, wie man richtig niest und hustet, wäre das sicherlich eine gute und gesundheitsfördernde Sache!

Kann man denn nicht das neue Jahr „einfach so“ beginnen? Muß man jedem zeigen, dass man zuhause zwei Kalender hat? Einen, der jetzt nicht mehr aktuell ist und einen anderen, der jetzt Gültigkeit hat? Man muß, scheinbar.

Ich werde nächsten Montag mal einen kleinen Versuch starten und jeden Kollegen zum Wochenanfang recht herzlich per Handschlag begrüßen, eine frohe neue Woche wünschen und fragen, ob man denn ordentlich „gerutscht“ ist …

Geocaching-Jahr 2010 – Schlechter Start

Tja, was soll ich sagen? Das Jahr 2010 begann cachetechnisch eher bescheiden, musste ich doch bereits bei dem ersten der drei für heute vorgenommen Caches (Steinberg – Ein steiniger Weg (GC1ZDD5)) die Segel streichen und konnte auf Grund der fortgeschrittenen Zeit die beiden anderen nicht mehr angehen …! Wie kann man auch bloß einen Micro in einen Steinbruch legen? Und wie kann ich auch bloß das Spoilerbild vergessen?

Die Welt ist schlecht, wenn das neue Jahr schon so anfängt!!

Garmins Firmware-Updates – Die Unvollendete?

Als Besitzer eines Garmin Oregon 300 freut man sich natürlich, wenn der Hersteller emsig die Firmware weiterentwickelt, auf dass vorhandene Bugs verschwinden und neue Features eingebaut werden.  In regelmäßigen Abständen bietet Garmin deshalb auf ihrer Homepage Firmware-Updates an, die sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, alle noch  im Beta-Status befinden. So weit, so gut.

Aber mittlerweile geht mir die Sache ein klein wenig auf den Senkel, weil mit jeder neuen Firmware auch neue Probleme auftauchen bzw. die alten Probleme und Unzulänglichkeiten nach wie vor vorhanden sind. So löblich also die Weiterentwicklung der Firmware ist – irgendwann erwartet der Kunde (so einer bin ich nämlich), dass einfach mal die rudimentärsten Dinge des Gerätes einwandfrei und angenehm funktionieren. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich das bereits direkt beim Kauf erwartet!

Wenn es nicht so traurig wäre, wäre es schon fast wieder lustig, den GarMännern bei ihrer Entwicklung zuzusehen. Und der geneigte User fragt sich, auch wenn es sich um Beta-Versionen handelt: Testen die Entwickler vielleicht mal selbst ihre Geräte, bevor sie die Software zum Download anbieten? Meine Meinung: Ein klares NEIN! Bereits nach wenigen Klicks lassen sich nämlich (schon wieder) diverse Fehler bzw. Fehlfunktionen der neuen (und alten) Features finden, deren Entdeckung nun wirklich keinen großen Sachverstand der Materie erfordert.

Mein Lieblings-Feature ist übrigens der eingebaute Bildbetrachter, der meines Erachtens quasi unbenutzbar ist, da man alle abgelegten Bilder schön der Reihe nach betrachten muß, bevor sich irgendwann, bei Bild Nr. 98, das gesuchte befindet. Nicht mal eben explorer-artig auf eine ganz bestimmte Datei zugreifen, nein, alles zu seiner Zeit und schön nacheinander. Und das schon seit Beginn. Wer sich sowas ausgedacht hat, dem fehlt definitiv das Zeug, passende Vorgaben für die Entwickler zu schreiben. Punkt.

Quasi als Trost gibt es nun mit dem Release 3.42 für den Oregon die verbesserte Version eines Geocaching-Dashboards, mit dessen Hilfe man viel komfortabler den Geocache-Modus bedienen können soll. Eingeführt wurde dieses Feature bereits mit der Version 3.41, wirklich funktionsfähig war es allerdings nicht. Dem wollte man nun mit der neuen Version abhelfen, was jedoch ebenfalls nur halbherzig gelang. Und während ich anfangs noch dachte, das Update sei immens wichtig und ich direkt nach Erscheinen Hand anlegte, gehe ich jetzt die Sache gelassener an. Wenn mal Zeit ist, kommt nach ausführlicher Lektüre des entsprechenden Freds im Geoclub das neue „Meisterstück“ aufs Gerät. So geschehen eben gerade, obwohl die Version 3.42 bereits seit 22. Dezember 2009 draußen ist, als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk sozusagen.

Wie auch immer, ein Gutes hat die ganze Sache: Auch wenn die Weihnachtszeit und somit die Zeit der Adventskalender vorbei ist – bei Garmin hat man ganzjährig den Spaß, ein neues Türchen zu öffnen und gespannt zu sein, was sich dahinter diesmal verbirgt …

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