Archive for Jan. 2011

Natalia Kills – Mirrors

Hoppla, dieses Mal hab‘ ich mich doch tatsächlich in einen Song verhört, der nicht ganz so stramm in Richtung elektronische Tanzmusik geht, sondern eher dem ganz normalen Mainstream-Wahnsinn (gem. Wikipedia heißt das Genre Synthpop / Dark Pop) zuzuordnen ist:

Natalia Kills - Mirrors

Noch nie gehört, die Frau (die mit bürgerlichem Namen Natalia Cappuccini heißt), bis das Teil heute im Radio lief und ich spontan sehr angetan davon war  :) . Dabei gibbet das Mädchen schon seit 2005, als sie ihre erste Single „Don’t play nice“ veröffentlichte und damit auch bis auf Platz 11 in den UK-Single – Charts kam.

Beim ersten Hören könnte man fast meinen, es handelt sich um einen Verschnitt zwischen Rihanna und Lady Gaga, was aber ganz sicher nichts Schlechtes ist :mrgreen: .

Die aktuelle Single „Mirrors“, die als mp3 schon erhältlich, als Scheibe allerdings erst am 04. Februar 2011 erscheinen soll (erstmals übrigens im August 2010 auf den US iTunes veröffentlicht) ist eine Auskopplung aus ihrem Album „Perfectionist“, dessen Release für März 2011 auf Interscope Records / Cherrytree Records geplant ist. Apropos Interscope / Cherrytree Records: Auf diesem Label gibbet auch die Gaga  :roll:

In diesem Sinne:  Shut your mouth and close the door :hurra:

Was jetzt noch fehlt ist ein ordentlicher Club-Mix in ausreichender Länge, damit das Ganze auch auf dem Dancefloor richtig Spaß macht  8) . Und damit meine ich nicht den „Moto Blanco Dub Remix“ (knapp über 7 Minuten), der für mein Empfinden doch arg verdudelt klingt und nicht wirklich nach vorne geht  :(

Kann bitte mal jemand die Löcher stopfen?

Jedes Jahr das gleiche Drama:

Der Winter kam wieder so plötzlich, wider Erwarten lagen die Temperaturen größtenteils unter dem Gefrierpunkt und ebenso wider Erwarten zeigen sich Saarlands Straßen nach dem Verschwinden der Schneedecke nicht von ihrer besten Seite (mal ganz abgesehen davon, dass die besten Zeiten der Straßen generell schon lange vorbei sind, nicht nur nach dem Winter).

Schlaglöcher allüberall, wobei jedes einzelne wohl versucht, noch tiefer und größer als das benachbarte zu sein. Man könnte fast meinen, die Löcher veranstalten untereinander ihren eigenen Wettkampf.  Ganz gemeine Schlaglöcher glänzen aber nicht nur durch ihre Ausdehnung, sondern auch durch ihre Tarnung, die mancherorts so ausgefallen ist, dass es selbst dem geübten Autofahrer nicht gelingt, auszuweichen oder zumindest vorher die Geschwindigkeit von 30 km/h auf 5 km/h zu drosseln, damit der fahrbare Untersatz keine bleibenden Schäden davon trägt.

Und auch das ist jedes Jahr gleich: Die Jammerei über die Kosten für die Beseitigung.

Erst kürzlich wurde gemutmaßt, dass die Beseitigung der Schlaglöcher im Saarland rund 10 Millionen Euro kosten würde. Und dass das Saarland nicht in der Lage sei, diesen Betrag aufzubringen.

Wie es nun mit den Löchern und dem Unvermögen, das Geld zu besorgen, weiter geht, wurde nicht erwähnt. So als wäre das ja ganz normal und auch überhaupt nicht schlimm. Hat eigentlich nur noch die Bemerkung gefehlt, dass man durch die Buckelpiste einen Haufen Geld für die Verkehrsberuhigung (Schlaglöcher zum Aufkleben) eingespart hat.

Doch so sehr sich der Verkehr auch – gezwungenermaßen – beruhigen wird, die Fahrzeughalter und -führer werden dagegen ganz sicher umso lauter. Und das auch zu recht! Schließlich pumpen sie durch eine Vielzahl von Steuern und Abgaben unermesslich viel Geld in den Staatssäckel, der ohne diese Einnahmen vermutlich längst ein Vakuum gezogen hätte.

Dazu eine kleine Milchmädchenrechnung:

Ein Liter Super-Benzin kostet aktuell rund 1,48 EUR, ein Liter Diesel rund 1,32 EUR. In diesem Betrag sind geschlagene 89 Cent (Benzin) bzw. 68 Cent (Diesel) Steuern enthalten (Quelle: ARAL-Steuerrechner). Angenommen, der Anteil der Diesel-PKW wäre ebenso hoch wie der Anteil der Benziner (also jeweils 50 %), so müsste jede Fahrzeugflotte rund 5 Millionen EUR aufbringen, um das Loch (in der Kasse) bzw. die Löcher (in der Straße) zu stopfen.

Nehmen wir weiter an, dass alle Erwerbstätigen im Saarland (358.000 Stück, Stand 09/2010, Quelle) einen PKW mit einem vorsichtig geschätzten Tankinhalt von 40 Litern besitzen, diesen auch fahren und mehr oder weniger regelmäßig auch auftanken, dann lässt sich Folgendes feststellen:

Wenn am kommenden Montag jeder dieser PKW-Besitzer an die Tankstelle fährt, seinen Wagen volltankt und dafür auch brav an der Kasse bezahlt, dann entspricht das einem Volumen von jeweils 7,16 Millionen Liter Benzin bzw. Diesel. Die daraus resultierenden Steuereinnahmen betragen bei den Benzinern 6.372.400 EUR, bei den Dieseln 4.868.800 EUR.

Macht zusammen ca. 11,24 Millionen EUR. Und das bei nur einmal Volltanken!

Die Erbsenzähler werden jetzt natürlich bemängeln, dass die Steuer ja nicht dem Land zugute kommt, nicht alle Erwerbstätigen auch einen PKW besitzen und die Mehrzahl der Saarländer ohnehin im benachbarten Ausland tankt (womit sie natürlich auch recht haben :) ). Wie auch immer, wir wollen ja nicht päpstlicher als der Papst sein sondern nur mal eben grob annehmen. Außerdem haben wir bei der Rechnung ja noch einen Puffer von etwas über einer Million Euro, so dass nicht jeder seinen Tank bis unter den Rand füllen müsste. Es reicht, wenn die Zapfpistole mit dem üblichen „Klack“ das Ende des Tankvorgangs signalisiert :mrgreen: .

Und wenn mir jetzt noch jemand sagt, dass kein Geld mehr in der Kasse ist, um die Löcher wieder zu füllen, dann dreh‘ ich hohl :maul: ! Und werde beim nächsten Mal, wenn allerorten wieder über die Räum- und Streupflicht der Anwohner philosphiert wird, ganz unschuldig behaupten, dass ich zwar gerne Räumen und Streuen würde, mir allerdings das Geld für die Schneeschaufel und das Streusalz fehlt.

Vermutlich wird aber erst dann ein wenig Drive in die Schlagloch-Sache kommen, wenn die ersten Kinder plötzlich nicht mehr nach Hause kommen und als vermisst gemeldet werden :wallbash:

Drecksschnee!

Nachdem ich im Dezember vergangenen ( :wink: ) Jahres immerhin, bis auf einen kläglich gescheiterten Heilig Abend – Versuch bei Blick auf die Wölfe (GC2A0YX), geocache-technisch gezwungenermaßen eher faul war – entweder war es arschkalt, tief verschneit oder beides – sollte zumindest das neue Jahr mit etwas Aktivität im Freien beginnen. Das Wetter war ja heute ziemlich gut  :) !

Wohlan, der DNF von Heilig Abend muss gerächt werden :maul: !

Zwar war mir durchaus bewusst, dass das bisken Sonne den Schnee abseits der regulären Wege (genauer gesagt: Im Wald) nicht vollumfänglich beseitigt haben kann, aber irgendwann muss ich doch mal wieder, irgendwie  :cry:

Station 1 und 2 hatte ich ja bereits beim letzten Mal erfolgreich im Tiefschnee gemeistert, heute musste nun die dritte Station dran glauben. Und tatsächlich: Ich konnte den vor einigen Tagen noch verschütteten Grenzstein zumindest mal erblicken, der Weg dorthin erforderte aber nach wie vor schweren körperlichen Einsatz.

Frohen Mutes ging ich dann weiter in Richtung Final, aber nur um dort wieder von der grausamen weißen Realität eingeholt zu werden :( . Dort oben nämlich, noch tiefer und abgeschiedener im Wald, konnte man zwar vor lauter Schnee den Wald noch sehen – mehr aber auch nicht.

Die Antwort des Telefonjokers („… unter Steinen, nicht unbedingt direkt am Baum. Ich weiß aber nicht mehr so genau …“) gab mir dann den Rest:

Wie soll ich denn hier bitteschön eine Tupperdose in Bodennähe finden?
–> Gar nicht!

Und selbst wenn ich sie finde, soll ich sie dann freipinkeln, wenn sie angefroren ist?
–> Besser nicht, andere Cacher könnten dich dafür hassen!

Und warum bin ich überhaupt heute hier? Hätte ich nicht wissen können, dass …
–> Doch, hättest du!

Das kleine Männlein in meinem Ohr wollte gar nicht mehr aufhören, sich über mich lustig zu machen

Mir blieb also nur noch der geordnete Rückzug, immerhin konnte ich die Fußstapfen vom Hinweg halbwegs benutzen, so dass die Füße nicht noch feuchter wurden als sie ohnehin schon waren. Apropos feucht: Es ist zwar schön, wenn die Schuhe mit Membran-Gedöns ausgestattet sind, allerdings hat Schnee die eklige Eigenschaft, sich schön von oben einen Weg in Richtung Fuß zu bahnen, wenn man andauernd einen halben Meter tief einsinkt und dabei die Jeans am Bein hochrutscht :motz: .

Ein Gutes hat der weiße Kram allerdings:

Tretminen lassen sich bedeutend leichter ausmachen, wenn auch nur die ziemlich frischen :mrgreen:

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