Archive for Jun. 2011

Technics SL-1210 MKII – Eine Rezension bei Amazon

Eher zufällig bin ich eben auf den ZwölfZehner (wer kennt ihn nicht?) bei Amazon gestoßen und war einigermaßen überrascht, wieso ein Käufer dort dem Ding nur drei von fünf Punkten gegeben hat. Gibt es da etwa Mängel, die ich bislang noch nicht kennenlernen durfte?

Nöh, nicht wirklich, wie sich beim Lesen des Reviews dann herausstellte: Der gute Mann hat nur ganz einfach den falschen Plattenspieler für seine Ansprüche gekauft.

Ich habe diesen Plattenspieler gekauft um meinen, in die Jahre gekommenden, Telefunken S600 zu ersetzen. Das TFK Gerät ist 33 Jahre alt geworden. Umso erstaunter war ich, dass der Technics technisch gesehen einen Rückschritt darstellt. Ihm fehlen einige Features, an die ich mich so gewöhnt hatte:

Wer braucht schon Features 8) ?

– der Plattentellermotor schaltet am Ende der Platte nicht ab. Der Tonarm wird nicht angehoben.

Watt’n Glück :) !

– keine Aufsetzhilfe am Anfang der Schallplatte

Wozu auch :roll: ?

– bei abgeschaltetem Plattentellermotor wird der Audioausgang nicht stumm geschaltet. Wenn man also die Nadel reinigt, muss darauf geachtet werden dass die Wiedergabelautstärke am Verstärker nicht zu hoch eingestellt ist.

Nadeln reinigt man nicht, die tauscht man aus :wink: !

– der Direktantrieb ist nicht ganz rumpelfrei. Die Störungen sind allerdings nur schwach hörbar. Ein Riemantrieb entkoppelt besser

Riemenantrieb :o ?Gott sei Dank hat der 1210 einen Direktantrieb, denn ohne wäre er NIE zu einem Kultobjekt geworden!

– Der Tonarmlift ist nicht präzise genug. Wenn der Tonarm an einer Stelle abgehoben wurde um danach wieder abgesenkt zu werden, so landet der Abtaster an einer anderen Stelle.

Tonarmlift ist Quatsch, ein gesunder Zeigefinger reicht aus :roll:

– Die Haubenscharniere ragen ziemlich weit über das Gerät hinaus.

Wer braucht schon eine Haube (samt Scharniere)?

Da frage ich mich wirklich, warum der Plattenspieler einen Kultstatus erworben hat.

Ich weiß es  :mrgreen: !

Nichts für Ungut, mag ja sein, dass sein anderer Plattenspieler mehr Komfort geboten hat, aber solche Maßstäbe hat ein 1210er wirklich nicht verdient :cry: ! Übrigens kostet das Teil immer noch fast 800 Ocken im Netz, wenn das mal keine Wertstabilität ist  :) !

Meine Erfahrung mit der Firma Thiecom

So ein Jahr kann auch richtig schlecht beginnen, wie ich leider Anfang 2011 selbst feststellen musste: Ich machte nämlich den Fehler und bestellte Waren im Wert von 169,20 EUR bei der Firma Thiecom in Bremen :( . Eigentlich ja noch nicht wirklich verwerflich, aber im Nachhinein stellte sich schnell heraus, dass meine Hoffnung auf „… bei mir wird schon alles ordnungsgemäß funktionieren, nicht so wie bei den anderen, über deren negative Erfahrungen mit der gleichen Firma ich ausreichend gelesen hatte…“ zunichte gemacht werden sollte.

Nachfolgend nun die Geschehnisse in chronologischer Reihenfolge:

02. Januar 2011
Online-Bestellung von 10 Artikeln im Gesamtwert von 164,20 EUR zzgl. 5,00 EUR Versandkosten bei gleichzeitiger Online-Überweisung des Gesamtbetrages.

05. Januar 2011
Automatische Mail von Thiecom, „wonach meine Bestellung nun weiter bearbeitet werden würde“ (?). Erwartet hätte ich eigentlich eine Mail in der Form „Geld ist da, Ware wird verschickt“ :( .

07. Januar 2011
Telefonische Kontaktaufnahme (ich musste auch nur 8 x wählen!) mit Thiecom und Nachfrage, ob ich denn bei der „weiteren Bearbeitung“ meiner Bestellung irgendwie behilflich sein könnte. Schließlich ist das Geld längst angekommen, die bestellte Ware augenscheinlich an Lager (sonst hätte man mich über die Nichtverfügbarkeit informiert) und einem Versand dürfte demzufolge nichts mehr im Wege stehen.
Man teilt mir mit, dass man sich die Zusendung der o.g. Mail („…wird weiter bearbeitet…“) auch nicht so recht erklären könne, ebenso wie den bislang noch nicht erfolgten Versand an mich. Alle Artikel seien nämlich vorrätig und das Geld sei bereits am 04. Januar eingegangen.
Letzendlich sicherte man mir zu, dass das Paket noch heute auf die Reise gehen wird und kurz darauf erhielt ich eine automatische Mail, die den Versand bestätigte und zusätzlich noch eine händisch erstellte mit der DHL-Trackingnummer.

11. Januar 2011
Meine Packstation meldet den Eingang eines Pakets – na also :) !
Die Ernüchterung folgte jedoch sofort, als ich die Abmessungen des „Pakets“ realisierte: Es war weniger ein Paket, sondern nur ein etwas größerer Karton-Umschlag, in den der u.a. bestellte Frequenzzähler überhaupt nicht reinpassen kann! Und so war es auch: Das Ding (übrigens der teuerste Artikel (= 98,- EUR netto) bei der ganzen Bestellung!) war nicht dabei, trotzdem es auf dem Lieferschein vermerkt war.
Daraufhin reklamierte ich sofort per Mail und forderte eine umgehende Nachlieferung des Artikels mit Übersendung der neuen Trackingnummer.

Danach riss der „Funkverkehr“ ab :( . Nach dem 11. Januar liefen alle Kontaktversuche, sowohl per Mail als auch per Telefon, vollkommen ins Leere. Auf die eben genannte Reklamation erfolgte nie eine Antwort, telefonisch gelang es mir nicht, die Firma zu erreichen. Angeblich seien die Leitungen überlastet und eine freundliche Stimme vom Band empfahl mir, es doch später erneut zu versuchen. Das machte ich auch reichlich, ein Blick auf mein Handy (Flatrate sei Dank) zeigte mir später, dass ich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen je ca. 45 Anrufversuche getätigt hatte. Aber nix – kein menschliches Wesen nahm je den Anruf entgegen.

Könnte man die oben geschilderten Vorgänge noch mit „… nun gut, Thiecom ist nicht Amazon, möglicherweise haben die ihre Prozesse nicht so recht im Griff…“ abtun, wuchs in mir nun der Verdacht, dass man gerade versucht, mich zu verar***en. Thiecom hat seinen Teil des Vertrages nicht komplett erfüllt, ich reklamiere – und das wars dann. Keine Nachlieferung, keine Antwort, einfach nix! Und weil ich mich ungern verar***en lasse, waren nun Nägel mit Köpfen angesagt:

23. Januar 2011
Widerruf der kompletten Bestellung, Rücksendung der Ware (natürlich ohne den Frequenzzähler, denn den hatte ich ja nie erhalten) und Aufforderung, mir sowohl den Warenwert als auch die Transportkosten (der Hin- und Rücksendung), also insgesamt 175,10 EUR, bis spätestens 02. Februar 2011 auf mein Konto zu erstatten. Sollte der Betrag bis zu diesem Termin nicht bei mir eingegangen sein, behielt ich mir ausdrücklich rechtliche Schritte vor, es soll also niemand sagen, er sei nicht gewarnt gewesen :mrgreen: !

02. Februar 2011
Quod erat expectandum: Nix ist passiert, kein Geld, keine Mail, kein Anruf. Wohlan, dann geht es nun eben über den Rechtsweg, ihr habt es so gewollt!

05. Februar 2011
Beantragung eines Mahnbescheides über das Amtsgericht Mayen(nähere Infos über die Zuständigkeit der Gerichte und den gesamten Prozess gibt es unter www.mahngerichte.de). Insgesamt beläuft sich der Forderungsbetrag nun auf 204,27 EUR, darin enthalten sind neben der Hauptforderung (175,10 EUR) auch die Kosten für den Mahnbescheid (23,00 EUR), allgemeine Kosten (Porto, Papier usw., 6,- EUR) sowie die fälligen Zinsen, die freundlicherweise das zuständige Gericht selbständig draufschlägt (0,17 EUR).
Bedeutet im Klartext: Mit dem Mahnbescheid werden dem „Beklagten“, neben der eigentlichen Hauptforderung,  alle Kosten auferlegt, die der „Kläger“ mit dem ganzen Brimborium nun hat. Kurze Zeit nach der Beantragung des MBs erhält man von dem zuständigen Gericht eine Kostenrechnung über 23,00 EUR(die eigentlichen Kosten für den Mahnbescheid), nach deren Begleichung das Gericht den nächsten Schritt, nämlich die förmliche Zustellung des MBs, veranlasst.

16. Februar 2011
Der Mahnbescheid wurde der Firma Thiecom zugestellt. Freundlicherweise legt das Gericht mit der Info, dass der MB nun zugestellt wurde, auch gleich das Formular „Antrag auf Erlass eines Vollstreckungsbescheids“ mit bei, mit dem man, bei Nichreagieren des „Beklagten“ (also Nichtzahlung), den Erlass eines VBs beantragen kann.

02. März 2011
Das Geld ist eingegangen, und zwar komplett :) ! Die Ware hatte ich zwischenzeitlich, nach dem Widerruf, bei einem anderen Händler bestellt und auch 3 Tage danach erhalten.

Fazit:

Zugegeben, ich bin ein ungeduldiger Mensch, der möglicherweise auch von der teils ultra-schnellen Bestellabwicklung anderer Online-Shops verwöhnt ist. Aber auch mir ist klar, dass es mitunter mal ein klein wenig ruckeln kann, wenn es dumm läuft. Und ebenso ist mir klar, dass auch durchaus Fehler passieren können – ärgerlich, aber kaum zu ändern.

Wo ich jedoch völlig haltlos werde ist dann, wenn ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass man gerade versucht, mich für dumm zu verkaufen. Ich habe mein Anliegen immer klar und unmissverständlich kommuniziert, genauso erwarte ich es auch von meinem Gegenüber. Ein Fehler mag zwar passieren, aber wenn erkennbar niemand daran Interesse hat, den Fehler auch zu beheben, dann werde ich grantig.

Letztendlich hat die Firma Thiecom für die ganze Geschichte ihr Lehrgeld bezahlt und ich habe das bekommen, was ich wollte: Meine bestelle Ware (von einem anderen Händler), mein Geld zurück (incl. aller Auslagen, die ich hatte) und auch ein kleines Stück Genugtuung, weil ich eben zum Schluß („hinten ist die Ente fett“) doch recht hatte :mrgreen: !

Auch wenn mich die Sache wohl ein paar Nerven gekostet haben könnte, war es trotzdem sehr lehrreich für mich, schließlich hatte ich bislang noch nie einen Mahnbescheid beantragt. Man lernt eben nie aus :) !

Wer übrigens denkt, dass die Firma Thiecom ein riesen Laden ist, der natürlich alle im Online-Shop angepriesenen Waren auf Lager hat, möge sich einfach mal bei Google StreetView die Örtlichkeit anschauen und danach seine eigenen Schlüsse ziehen.

Ich habe meine gezogen :wink:

Etagen-Abwahl im Fahrstuhl

So ein Aufzug ist ja schon was Feines: Knopf drücken, warten bis er kommt, ebenerdig rein, nochmal Knopf drücken, ebenerdig (ein paar Höhenmeter mehr oder weniger) wieder raus. Fertig! Und eigentlich auch ganz einfach  :) .

Eigentlich …

Dennoch fehlt in allen von mir bislang bestiegenen Aufzügen ein kleines und banales Feature:

Die Etagen-Abwahl!

In Zeiten, in denen man seine online bestellte Ware mehr oder weniger problemlos wieder zurückschicken darf, das Auto selbständig einparkt, bremst und sogar die Spur hält, oder hochgezüchtete Smartphones einem (und allen anderen) ungefragt mitteilen, wo man sich gerade befindet und was man genau dort tun kann, sollte es doch kein Problem sein, einen aus einer kleinen Unachtsamkeit entstandenen Fehler mittels eines einfachen Tastendrucks wieder rückgängig zu machen.

Ist es aber! Der gemeine Fahrstuhl von heute duldet kein Versehen – und macht unwiderruflich genau das, was ihm seine Benutzer aufgetragen haben :( .

Dabei ist es mittlerweile, je nach Lifthersteller und -typ, für einen Menschen normaler Größe fast unmöglich, in Eile und auf Anhieb die richtige Etage auszuwählen, weil sich vermutlich selbst Rollstuhlfahrer nach manchen Bedienfeldern noch bücken müssen. Irgendwie kommt es mir so vor, als hätte man da bei diversen Normen die Maßeinheit vertauscht und aus Kostengründen nie mehr revidiert :irre: .

Man schlurft also in die Kabine rein, möglicherweise noch mit allerhand Zeugs beladen, weiß ziemlich genau, wo man hin will – und drückt trotzdem die falsche Taste. Und weil heute ja alles auch irgendwie „stylish“ sein muss, signalisiert einem fortan ein roter LED-Kreis um eben genau diese Taste: Rien ne vas plus – gewählt ist gewählt – nichts geht mehr :o !

Unweigerlich wird man mit einer Zeitstrafe belegt, bestehend aus den drei Teilen „Tür auf“, „ewig warten“, „Tür zu“.

Manchmal hat man Glück und dem Fahrstuhl wurde, ergänzend zu der Europäischen Norm EN 81 über die „Sicherheitsregeln für die Konstruktion und den Einbau von Aufzügen“ noch ein eigener Knopf für das Schließen der Tür spendiert. Gefordert wird er nach der Norm nämlich nicht und befindet sich somit wahrscheinlich nur auf der ellenlangen Aufpreisliste der Lifthersteller. Immerhin könnte man damit, sofern vorhanden, den mittleren Teil der Zeitstrafe ein wenig abkürzen.

Zugegeben, die Abwahl-Taste könnte durchaus auch den Liftfrieden empfindlich stören, und zwar dann, wenn neu zugestiegene Fahrgäste klammheimlich die bereits gewählten Etagen der anderen Mitreisenden stornieren, um so schneller zum eigenen Ziel zu gelangen. Allerdings dürfte die Gefahr einer solchen unbemerkten Manipulation eher gering ausfallen, stiert doch jeder Fahrgast ohnehin meist nur das Display mit der aktuellen Etage, den Boden oder die Decke an. Man könnte also, ganz ohne aufzufallen und bei Kenntnis um die vorhandene Abwahl-Funktion, einfach seinen Blick stur auf das Bedienpanel richten und jeden Manipulator stante pede lautstark zurechtweisen und eine Korrektur einfordern. Möglicherweise würde dadurch auch etwas Schwung in das allzu oft öde und steril anmutende Liftklima einkehren :roll: .

Allzu große Hoffnung auf den besagten Knopf habe ich allerdings nicht, dafür habe ich schon zu viele Fahrstühle und bislang noch keinen einzigen Abwahl-Knopf gesehen. Und ein Spiegel-Artikel aus 2008 zeigt deutlich, dass sich seit damals auch nicht viel getan hat. Vielleicht sind die Fahrstuhlbauer auch einfach schon einen Schritt weiter in Richtung Zukunft und arbeiten aktuell an einem ganz anderen Button:

Der, den jeder von der blau-weißen Internetseite kennen dürfte und der die Aufschrift „I like this“ trägt :pfeif:

**Sorry, der Artikel sollte eigentlich nicht im Geoclub-News-Aggregator  auftachen. Normalerweise funktioniert das auch anhand der Kategorieeinteilung. Dieses Mal wohl nicht  :ups: **

Ein kleines bisschen GC-Leaks

Fast kam ich mir vor wie Julian Assange, aber nur fast :) . Schließlich betreibe ich ja keine Seite, die sich mit diversen Enthüllungen beschäftigt und andere Personen damit kompromittiert, sondern nur einen stinknormalen Blog.

Trotzdem erreichte mich heute eine E-Mail, in der der mir über einige Ecken bekannte Absender eine wie ich finde sehr interessante Story zur Veröffentlichung antrug, Bezug nehmend auf meine gemachten Erfahrungen mit Groundspeak, deren Gebahren bei der Beantwortung von Mails und letztendlich im Hinblick auf die Zwangsarchivierung von Caches, wenn sich jemand (jemand dabei im Sinne von „irgendjemand, egal wer und warum“) darüber beschwert.

Was genau war passiert?

Vermutlich kennt fast jeder die unendliche Geschichte mit den erst neuerlich weitergeführten „Schuhmarken-Caches“, für die Groundspeak nun sogar ein extra Attribut (sponsored cache) spendiert hat, und die teils kontroverse Diskussionen über Sinn und Unsinn von solchen Dosen in diversen Blogs und Foren (und auch im jeweiligen Cachelisting  :) ) losgetreten haben.

Eine von diesen Dosen (GC2NY98 – Trail of heroes Berlin 1) liegt lag irgendwo bei N52° 31,725 E13° 25,239 und, wie man auf der Google-Karte schön sehen kann, in der Nähe (nicht auf!) des Friedhofes der St. Marien und Nicolaigemeinde. Und genau diese Dose nahm die hier nicht näher benannte Person zum Anlass, ein kleines Experiment zu starten und auf die Reaktion der Jungs aus Seattle zu warten.

Erster Schritt bei diesem Versuch war die Auswahl einer sprechenden Mailadresse bei einem Freemail-Anbieter (endend also z. B. auf @gmx.de, @web.de, @[irgendwas].de) und das Absenden einer Nachricht an Groundspeak, in der man sich als Grundstückseigentümer ausgibt und seinen Unmut über den auf den eigenen Ländereien platzierten Cache kund tut:

Drei Tage später kam dann auch die Antwort aus Übersee, die wie folgt lautete:

Wiederum zwei Tage später gab es dann eine erneute Antwortmail, dieses Mal vom „Program Manager“ (was auch immer damit gemeint ist), mit der Aussage, dass das Cachelisting nun temporär disabled sei und die Tupperdose innerhalb von 2 Tagen physisch entfernt werden würde , :

Nur ganz nebenbei: Trotz der Aussage, dass das Cachelisting bereits disabled sei, erfolgte dies erst zwei Tage später, nämlich am 24. Mai 2011. Irgendwie doof, wenn Aussagen getroffen werden, die nachprüfbar nicht der Wahrheit entsprechen.

Soweit zu den Fakten, wie man sie mir freundlicherweise übersandt hat.

Leider lässt sich anhand dieser Dokumente nicht ermitteln, inwieweit Groundspeak mit dem Owner in Kontakt getreten ist, um evtl. diesen und den Beschwerdeführer in irgendeiner Art und Weise zusammen zu bringen oder den Sachverhalt einvernehmlich zu klären. Aus eigener Erfahrung (siehe oben, der Link mit dem Uhu) kann ich dazu nur sagen: Groundspeak versucht es noch nicht einmal sondern macht den Cache einfach dicht! Ich gehe stark davon aus, dass nur die Tatsache, dass es sich hier um einen Cache handelt, für den der Schuhhersteller ordentlich Geld gelatzt hat, einen direkten Gang ins Archiv verhindert hat. Schließlich baut der ganze Mumpitz mit dem Gewinnspiel ja auf mehreren einzelnen Caches auf – da käme es eher ungelegen, wenn mal einer eben so verschwinden würde :mrgreen: .

Was sich aber auf jeden Fall feststellen lässt:

  • Groundspeak prüft nicht zuerst, Groundspeak handelt!
    Prinzipiell ja gut, aber wenn Hans@Wurst.de sich darüber beklagt, dass ein Cache auf seinem Grundstück liegt, was nachweislich gar nicht der Fall ist, dann sollte schon ein wenig Rationalität in die Sache kommen
  • Groundspeak prüft auch nicht nach dem Handeln!
    … denn ansonsten wäre es bei dem Cache überhaupt nicht zu einer „Verschiebung“ gekommen
  • Groundspeak lügt! Sie schreiben, dass ein Cache disabled ist, obwohl er es nicht ist! 

  • Groundspeak-Lackeys beherrschen die deutsche Sprache nicht! 

  • Bei sponsored caches braucht man keine Erlaubnis des Grundstückseigentümers!

 

Und was lernen wir nun daraus?

Auf jeden Fall eins: Wenn einem ein Cache nicht passt, warum auch immer, einfach eine Fakemail-Adresse nehmen und sich bei Groundspeak beklagen – zack, ist die Sache erledigt! Viel einfacher, schneller und vor allem auch anonymer als ein NA-Log :mrgreen: !

Und weil es sich bei dem hier geschilderten Vorfall um einen Cache handelt, bei dem es mir weder für den Cache noch für den Owner leid tun muss, dass ihnen solch Schlimmes widerfährt, sehe ich die ganze Angelegenheit auch äußerst locker, habe herzhaft darüber gelacht und bedanke mich bei dem Dokumentenspender recht herzlich für sein kleines Experiment  :) !

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