Archive for 2013

Gartentisch im Eigenbau

Wenn man aktuell durch den Baumarkt seines geringsten Mißtrauens streift, findet man im Regelfall eine große Auswahl an Garten- / Terrassenmöbeln aus den unterschiedlichsten Materialien. Und dazu auch noch zu den unterschiedlichsten Preisen, von „eigentlich billig“ bis „viel zu teuer“.

QUnd genau das war der Punkt, der mich zum Eigenbau getrieben hat:
Die Tische, die sowohl von den Abmessungen als auch vom Preis noch einigermaßen annehmbar sind, sind meistens eher fiemsig, was die verwendeten Materialstärken angeht (Plastiktische aus Billigst-Plastik, Holztische in Anzündfeuerholzstärke), der Rest ist meistens maßlos überteuert :irre: .

Und weil ich aktuell sowieso Urlaub habe, wird das Ding ganz einfach selbst gebaut, aus Baumarkt-Materialien und ohne Schnickschnack, Hauptsache stabil, ausreichend groß und einfach in der Fertigung :yes: .

Folgendes Ausgangsmaterial, alles aus Douglasie, habe ich dazu verwendet:

  • 7 Terrassendielen (28 x 145 x 2000 mm)
  • 2 Balken (70 x 70 x 2000 mm)
  • 3 Balken (35 x 70 x 2000 mm)

Dazu dann noch der übliche Schraubenkram (2 große Gewindeschrauben, Holzschrauben, Terrassenschrauben aus V2A).

Los gehts mit den Tischbeinen, die aus den beiden dicksten Balken gefertigt werden. Dafür einfach die beiden Balken mittig trennen (sinnvollerweise direkt schon im Winkel von 45°) und die andere Seite ebenfalls mit einem 45° Winkel versehen. Anschließend genau in der Mitte der nun vorhandenen 4 Balken eine Kerbe einsägen (70 mm breit, 35 mm tief) und jeweils 2 Stück zusammenfügen, Loch bohren, Schraube durch, fertig :mrgreen: :

Danach einen der dünneren Balken mittig trennen und die daraus resultierenden Meterstücke auf die eben erstellten Tischbeine aufschrauben:

Um der ganzen Konstruktion ausreichende Stabilität zu verleihen, sollte eigentlich ein Edelstahlrohr die beiden Tischbeine miteinander verbinden, aber das erschien mir letztendlich auf Grund der fehlenden Anschlüsse rechts und links (Platte einschweißen, Gewinde drehen, … ?) etwas zu aufwändig, also gab es einfach einen weiteren Douglasienbalken dazwischen:

Der Abstand zwischen den beiden Tischbeinen beträgt übrigens 1,60 m, der Stabilisierungsbalken in der Mitte steht genauso wie die noch aufzubringenden Dielen auf jeder Seite 20 cm über.

Nun kommt schon fast der letzte Schritt, das Streichen, schließlich soll der Tisch ja mehr oder weniger dauerhaft draußen stehen, auch bei schlechtem Wetter:

Ganz zum Schluß werden nun noch die Dielen mittels der Terrassenschrauben auf die Tischbeine geschraubt. Hierzu habe ich die erste Diele exakt mittig aufgeschraubt, alle weiteren jeweils mit einem Abstand von 2 Bierdeckeln :wink: , damit das Wasser bei Regen nicht komplett auf der Tischplatte steht bzw. damit das Holz ein wenig Ausdehnungsmöglichkeit hat. Fertig sollte es dann so aussehen:

Zwei Kleinigkeiten gibt es noch, die nicht auf den Bildern zu sehen sind:
Damit der Tisch eine möglichst ebene Oberfläche hat, habe ich genau in der Mitte, unter den Dielen, noch einen weiteren Balken (1 Meter) angebracht und die Dielen damit verschraubt. Und zusätzlich habe ich den beiden Tischbeinen (mit insgesamt 4 Füßen) untendrunter noch eine verzinkte Kappe, die man normalerweise oben auf senkrecht stehenden Balken anbringt, spendiert, damit der Kram nicht dauerhaft in der Brühe steht, wenn es mal wieder regnet (so wie jetzt).

Rechnet man nun die Preise für das Ausgangsmaterial samt Schrauben und Farbe zusammen, kommt man ungefähr auf 100,- bis 120,- EUR. Nicht gerade geschenkt, aber dafür hat man auch einen Tisch mit den Maßen 2000 x ca. 1000 mm, der sowohl ordentlich stabil als auch rustikal ausschaut.

Und Spaß beim Basteln hat man noch obendrauf  :mrgreen: !

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Und hier ein paar Bilder von Nachbauern / Verbesseren / Modifiziereren:

Bernd:

Bild_2 Bild_3 Bild_4

Bild_1 Bild_5

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Erklärbilder auf Nachfrage:

   

Lustige Kondensstreifen

Eben beim Durchstöbern, Aufräumen und Sichern alter Bilder bin ich auf ein Bild gestoßen, über dessen Motiv ich mir schon damals in 2003 einen Kopf gemacht habe, wie das wohl entstanden sein mochte :?: .

Damals hatte ich keine wirkliche Erklärung dafür, heute immer noch nicht – welcher Pilot einer Maschine, die auch Kondensstreifen produziert (also nicht der 08/15 – Motorsegler), fliegt denn mal eben eine einwandfreie Acht in den Abendhimmel O_o ?

Eins kann ich auf jeden Fall sagen: Es ist keine Fotomontage oder sonstige Fummelei, dass wüsste ich nämlich!

Wie auch immer: Hübsch aussehen tut es auf jeden Fall :) :

Aufgenommen wurden die Bilder am 18. September 2003 um 19:32 Uhr mit einer Fuji FinePix S602 Zoom, Standort war der Staudamm am Bostalsee mit Blick auf das Strandbad in Bosen.

Burger – selbst gepresst

Nach der kürzlich erfolgen Bison-Burger-Vergrillung sollte es heute etwas gewöhnlicher zugehen – mit selbst gepressten Burgern aus 1,2 kg Rinderhack.

Leider hatte mein Vertrauensmetzger schon geschlossen, so dass ich mich im benachbarten REWE-Markt mit der Hauptzutat eindecken musste:

Immerhin wurde das Hackfleisch frisch gewolft, ein leckeres Nackenstück vom Rind, was ich mir eigentlich dafür vorgestellt hatte, war dort allerdings nicht zu bekommen :( . Jammern hilft aber nicht, die kürzlich erstandene Burgerpresse wollte unbedingt kurzfristig eingeweiht werden, Widerstand zwecklos:

Was die Würzung angeht – mit oder ohne – war ich mir ziemlich unsicher, also entschied ich mich ganz spontan, mit Salz, Pfeffer und Worcestersauce zu würzen:

Da ich zum ersten Mal mit der Presse arbeitete war ich natürlich neugierig, wie viel Gramm da wohl reinpassen mögen, denn rein konstruktionsbedingt sind dem Ding ja Grenzen,  zumindest nach oben, gesetzt. Also flugs die Küchenwaage austariert und gemessen:

Der erste Pressvorgang lief erstaunlich glatt, vermutlich aber nur deshalb, weil ich irgendwo den Tipp mit dem Gefrierbeutel als Einlage gelesen hatte, die zuverlässig das Festkleben an dem Maschinchen verhinderte. Frisch aus der Presse ging es dann direkt zum Vakuumieren der Rundlinge, denn heute stand ja lediglich ein 200-Gramm-Einzelburger als Testobjekt auf dem Programm, während sich das restliche Kilo bis auf Weiteres bei Minustemperaturen in der Tiefkühltruhe erholen darf:

Dem Testburger blieben sowohl die enge Tüte als auch die frostigen Temperaturen erspart, stattdessen durfte er ein letztes Mal gaaanz nah an die Kamera:

Als Grillgerät wurde der Smokey Joe in rückenfreundlicher Position und mit Sear-Grate-Einsatz ausgewählt, in der 57er – Kugel würde sich so ein einzelner Burger ja bestimmt schrecklich einsam vorkommen müssen :roll: :

Mangels bisheriger Erfahrung entschied ich mich dafür, nach exakt 3 Minuten zu wenden und zu Beginn ein klein wenig mit Buchenholz-Chips aus eigener Fertigung für ordentlich Dampf im Kessel zu sorgen. Rauch muss eben einfach sein :yes: :

Na also, sieht für den Anfang doch gar nicht schlecht aus 8) !

Nachdem die 6 Minuten um waren und die Farbe schon halbwegs passte, wurde das Teil zum weiteren Ausruhen in der indirekten Hitze und auf Alufolie gelagert. Und zwar so lange, bis die Kerntemperatur exakt bei …., ähem, ….  –  hmm, wie hoch sollte die eigentlich idealerweise sein :?: ?

Einerseits soll es ja ein Burger und keine Schuhsohle werden, andererseits ist da aber noch die Sache mit den Salmonellen, die ja angeblich tierisch auf Hackfleisch stehen O_o ? Wenn ich mich recht erinnere lag die KT nach den erwähnten 6 Minuten bei rund 60 Grad, bauchgefühlmäßig strebte ich aber eher die 75 Grad an.

Nach weiteren 10 Folienminuten waren es ca. 76 Grad, also höchste Zeit, den Cheddar-Käse aufzubringen:

Nachdem auch dieser recht zügig angesichts der vorherrschenden Hitze im Kessel aufgab, war nun die Zeit reif für das große Finale: Runter vom Grill, rauf auf den Teller, zum Belag fassen (eine Scheibe Käse musste übrigens kalt drauf, irgendwie mag ich diese Mischung aus heiß und kalt):

Herrjeh, die Zwiebeln fehlten, die Zwiebeln …

Die KTTM (Kern-Temperatur-Teller-Messung) zeigte 83,8 Grad an, damit dürfte das Schicksal der Kleinstlebewesen in und auf dem Patty hoffentlich besiegelt sein:

Fehlt eigentlich nur noch der Deckel

und das ABB (Abbiss-Bild):

Fazit:

Hat ja gar nicht weh getan :D ! Und war auch gar nicht schwer. Doof fand ich nur, dass das Vakuumieren die Patties am Rand etwas zermatscht hat (ist ja irgendwie auch logisch), ob das für das Auge allerdings sooo abträglich ist, wird sich bei der nächsten Vergrillung zeigen. Außerdem habe ich mir vorgenommen, nächstes Mal die Zwiebelringe nicht zu vergessen :ups: . Und bezüglich der Kerntemperatur muss ich noch in mich gehen, wo ich sinnvollerweise gegen Ende liegen sollte.

Aber ansonsten: Lecker war’s :hurra: !

Canadian Bison-Burger

Heute abend war, nachdem mich auf der Heimfahrt so ein seltsames Hungergefühl übermannt hat :wink: , kurzentschlossene Vergrillung angesagt: Nix mit aufwändigen Zutaten, Rezepte-Sucherei und dergleichen. Einfach rauf auf’n Grill und gut :mrgreen: .

Glücklicherweise hatte ich unlängst ein paar für diesen Zweck hervorragend geeignete Rohmaterialen in der Metro eingekauft, unter anderem die hier:

Somit war das Motto des heutigen Tages auch schon geklärt:

Eigentlich sollte es ja eine One-Man-Show werden, sozusagen als Burger-Probelauf in Verbindung mit Hungerstillung, aber wie es der Zufall will, ist Ex-Nachbar seit heute Strohwitwer, sein Kühlschrank leer und er schon auf der abendlichen Gassirunde – die Testperson ist also auch gesichert :mrgreen: .

Der kleine AZK für den Smokey Joe ist ruckzuck befeuert

und wandert wirbelsäulenfreundlich auf den Performer-Kessel,

dann mal schnell die Packung aufreißen und schauen, was sich unter der edlen Hülle zum Preis von rund 20,- EUR so verbirgt:

Aha, so sieht das Zeugs also aus :idea: ! Man muss dazu sagen, dass ich in Sachen Burger absolut ahnungslos bin, außer dem Kram bei McDoof oder sonstigen FastFoodern kenne ich nichts, von Omas handgemachten Frikadellen mal abgesehen (die waren sowieso unschlagbar!).

Als das Thermometer 260° C anzeigt,

 

kommen die noch gefrorenen Patties auf den Gußrost, der kurz mal vom Performer auf den Smokey Joe gebettet wurde, damit die Sache mit Branding auch ordentlich hinhaut :) .

Bleibt nun noch die Auswahl der geeigneten Sauce,

auch wenn das bei der Erstvergrillung nicht so ganz so optimal für die Wahrnehmung des tatsächlichen Fleischgeschmacks ist. Egal, auf einen Burger gehört anständige Sauce! Und bei der Quick-and-Dirty – Sache heute sowieso!

Kurz vor dem gefühlten Ende der Grillzeit kommt dann noch ein Scheibchen Cheddar-Käse obendrauf, für mich auf jeden Fall ein Muss. Ohne geht nicht :nein: !

Die restlichen Zutaten (Zwiebeln, Gürkchen, Salat) fanden dann ganz zum Schluß ihren Weg zwischen Patty und Bun, so dass sich der fertige Burger letzendlich so präsentierte:

Fazit:

Das Fleisch hatte glücklicherweise keinen aufdringlichen Geschmack, zuerst dachte ich ja noch, das würde penetrant nach Büffel :wink: oder dergleichen schmecken – war aber nicht so. Was mich allerdings störte war die Konsistenz: Irgendwie zu hart :( . Da muss ich wohl nochmal ran, ich vermute stark, dass die Dinger einfach zu lange auf dem Rost lagen (Zeit? Keine Ahnung mehr!). Und dann auch noch gefroren zu Beginn, so dass ich äußerst unschlüssig mit der Fertigstellung war! Immerhin, so bleibt noch ausreichend Gelegenheit zum Probieren :) .

Burger-Grillen taugt auf jeden Fall, macht Laune 8) !

Eigenbau-Rotisserie für den Weber Performer

Über kurz oder lang musste es ja so kommen 8) : Der erste Pimp-Wunsch für den Performer reifte kurz und schmerzlos während einer Spontan-Vergrillung heran und drängte auf baldige Umsetzung:

:yes: Eine Rotisserie, im Eigenbau :yes:  

Glücklicherweise gibt es dazu einige Freds in den einschlägigen Foren (z. B. hier und hier), so dass ich das Rad nicht komplett neu erfinden musste. Die Materialfrage (Edelstahl oder Alu) war schnell geklärt: In Ermangelung eines preiswerten und sofort lieferfähigen Dealers – ich bin ja generell ungeduldig, wenn ich etwas im Kopf habe – war Alu die erste bzw. einzige Wahl. Für halbwegs kleine Münze gibt es das im Baumarkt des geringsten Mißtrauens in allerlei Abmessungen zu kaufen. Ich entschied mich für 2 Streifen 1000 x 250 x 0,8 mm. Von der geringen Materialdicke war ich zwar nicht sonderlich angetan, aber erstens gab es im örtlichen Bauhaus nix anderes :( , und zweitens muss das flache Material später ja irgendwie rund werden, wobei der manuelle Aufwand im Verhältnis zur Dicke exponentiell ansteigt :wink: :

Und weil ein Meter nicht reicht, um den Weber-Kessel zu umrunden, müssen die beiden Blechstreifen aneinander gedengelt werden, in meinem Fall vermittels Nieten:

Danach geht es direkt zur Anpassung nach draußen, auf Rechnereien alleine sollte man sich da nicht verlassen. Schließlich soll das Ding später ja die Kugel exakt umschließen, nicht dass der Kessel noch falsche Luft zieht :wink: :

Zwei kleine Spanngurte (so kleiner Hobby-Kram genügt da völlig, die LKW-Dinger dürften etwas überdimensioniert sein) können dabei äußerst hilfreich sein, denn das Material ist trotz seiner geringen Dicke etwas widerborstig und will sich nicht kampflos biegen lassen.

Wenn nun korrekt maßgenommen wurde, sollte die Stelle, an der abschließend zusammengenietet werden muss, eindeutig feststehen und der entscheidende Arbeitsschritt kann vorgenommen werden. Aus dem Eckigen wird nun das Runde:

Idealerweise sollte das zweite Anpassen nun eine reine Formsache sein, denn durch das Vernieten steht der Rotissendurchmesser jetzt unweigerlich fest – da bewegt sich nix mehr:

Damit nun die Kesselerweiterung gleichmäßig aufliegt, empfiehlt sich das Anbringen von kleinen Winkeln im Innern:

Der richtige Abstand zwischen Winkel und Unterseite ergibt sich fast automatisch, denn durch die Plastikteile vom Deckelhalter geht es auf der Kesselseite (also links) des Performers ohnehin nicht allzu tief nach unten. Wir stellen fest: Passt  :hurra:

Der schwierigste Teil ist nun um, jetzt ist nur noch für eine anständige Spieß-Aufnahme zu sorgen. Dazu braucht es auf der einen Seite ein Loch ( idealerweise dort, wo die beiden Blechstreifen überlappen, da hat es mehr Material) …

und auf der gegenüberliegenden Seite einen Schlitz, damit die Grillgut-Montage auf dem Spieß nicht in Fummelei im Kessel ausartet:

Was jetzt noch fehlt ist der Motor, man will sich beim Grillen ja nicht überanstrengen :mrgreen: . Der Einfachkeit halber habe ich den Motor direkt am Ring befestigt, auf die Fertigung einer extra Halterung habe ich verzichtet:

Spieß (Edelstahl, Ø 10 mm, 70 cm lang) und Motor stammen übrigens von Hochwald-Grillgeräte, bei dem ich das Material am Samstag Nachmittag noch schnell abholen war. Wobei „schnell“ etwas übertrieben ist, denn was dort an feinem Grillzeug feilgeboten wird, kann durchaus einen längeren Aufenthalt rechtfertigen :pfeif: . So viele Grills und feinstes Edelstahl-Gewerk habe ich noch nie auf einem Haufen gesehen :o !

Vom Anbringen der Griffe habe ich leider keine Bilder, aber das lässt sich auch einfach in Worte fassen: Markieren, Löcher bohren, nieten – gut ist :mrgreen: . Das vorläufige Endergebnis sieht dann so aus:

Soweit zur Pflicht, was nun unweigerlich folgen musste, war die Kür. Was hilft der schönste Kesselaufsatz, wenn er nicht taugt? Glücklicherweise befand sich in der Tiefkühltruhe noch ein ehemals freilaufendes Testhuhn, dass dort geduldig auf die Generalprobe wartete. Doch bevor die Madame auf das Karussell durfte, musste sie erst in die Maske:

Entgegen der vorherigen Vergrillungen auf dem Bierdosensitz entschied ich mich dieses Mal für den Magic Dust Rub, wenn schon getestet wird, dann richtig. Und weil Luft im Huhn langweilig ist, musste auch noch eine Füllung aus Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch rein. Nachdem das Zeugs gefühlvoll einmassiert, das Innenleben ordnungsgemäß verstaut und mit kleinen Holzspießen vor dem Rausfallen gesichert war, durfte die Fahrt endlich losgehen:

 

Die Temperatur lag während der folgenden 90 Minuten zwischen 200° C und 220° C:

Und weil es so schön ist, gibt es noch eine Seitenansicht von dem geheimnisvollen, silbrig glänzenden Etwas zwischen Kessel und Deckel:

Im Zieleinlauf hatte das Drehhuhn schon eine Maximalpigmentierung, was aber wohl hauptsächlich durch den im Magic Dust Rub enthaltenen Zucker zurückzuführen ist. Beim nächsten Mal muss ich da mit KT-Messung etwas wissenschaftlicher ran, bei dem heutigen Test galt die einfach Regel: 90 Minuten durchalten :roll: !

Das Tranchieren und das Freilegen der fertig gegarten Füllung ging relativ zügig vonstatten, die sensorischen Empfindungen waren einfach zu überwältigend, als dass man sich noch lange mit Fotos aufhalten wollte. Nicht dass später noch jemand sabbert :pfeif:

Das war es also, das „Erste Drehhuhn ever“, dazu noch der erste Lauf der Eigenbau-Rotisse 8) .

Ein bisken wird noch was verschönert (an dem Schlitz für die Spießaufnahme z. B., evtl. steht auch noch eine Lackierung an –> falls jemand weiß, ob der hitzebeständige Ofenlack von Dupli-Color auch auf Aluminium hält, bin ich für einen kurzen Hinweis dankbar), aber im Großen und Ganzen ist das Werk vollendet. Wollen wir hoffen, dass sich der Motor noch lange drehen möge …

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