Schichtfleisch aus dem Dutch Oven

Nachdem der Dutch Oven unlängst schon leckeren „Grateng“ (Kartoffelgratin) produziert hatte, ergab sich am letzten Wochenende die äußerst günstige Gelegenheit, den Übergang zu einem fleischlastigeren Topfgericht zu wagen: Hungriger Besuch hatte sich nämlich angekündigt und wollte neben der Vergrillung auch noch ausreichend bespaßt werden – ideal also für eine entspannte VerDOpfung.

Die Hauptzutat, 2,2 kg Schweinenacken, war mir bereits am Vortag in den Einkaufswagen gehüpft

und wartete ungeduldig auf die portionsgerechte Zerteilung:

Die Würzmischung (Magic Dust), bestehend aus

  • 6 EL brauner Zucker
  • 6 EL weißer Zucker
  • 4 EL Paprikapulver
  • 4 EL Salz
  • 2 EL Knoblauch granuliert
  • 1 EL gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 EL Ingwerpulver
  • 1 EL Zwiebel granuliert (Pulver)
  • 1 EL Rosmarin gerebelt

war alsbald vermengt

und die Bodenbelagsarbeiten im Dutch Oven konnten beginnen:

Nach der Bacon-Bastelei kam das, was dem Schichtfleisch seinen Namen brachte: Die abwechselnde Schichtung des mit der Würzmischung panierten Schweinenackens und ausreichend Zwiebelringen:

Und weil das Ganze eine vollwertige Mahlzeit samt Beilagen werden sollte, wurden obendrauf noch reichlich geschälte Kartoffeln und Paprika drapiert:

Zum Abschluss, und das war, wie sich später herausstellte, etwas zu viel des Guten, kamen noch

  • 500 ml Ketchup
  • 500 ml Barbecue-Sauce

Auf Grund der frostigen Temperaturen wurde die Brennstoffmenge etwas erhöht, denn mit der ursprünglich geplanten Brikettverteilung (12 oben, 6 unten) war die Temperatur im DOpf recht schlafmützig zugange:

Nach rund 3 Stunden (bei in der Spitze 170° C) waren die Brekkies aufgebraucht

und nach dem Lupfen des Deckels offenbarte sich ein überaus lecker aussehender DO-Inhalt:

Auch der Anblick auf dem Teller war sehr gelungen:

Fazit: 

Geil wars :hurra: ! Allerdings war es etwas zu „schlotzig“, was ganz sicher der Menge des verwendeten Ketchups sowie der BBQ-Sauce geschuldet war. Kaum hatte man den halben Teller leer, fühlte man sich schon so voll, dass es einem fast schon leid tat. Beim nächsten Mal wird die Sauce deshalb deutlich sparsamer ausfallen (oder ganz wegfallen :?: ), schließlich bleibt der DOpf-Inhalt durch die Zwiebeln und den Fleischsaft auch so alles andere als trocken.

Die problemlose Zubereitung – wenn der DOpf mal voll ist, geht der Rest fast von alleine – ist auf jeden Fall ein großer Pluspunkt. Und auch die Kartoffeln, die schon von Beginn an im Kessel waren und dort 3 Stunden lang ausharrten, waren von ihrer Konsistenz her perfekt und überhaupt nicht matschig.

Schichtfleich taugt 8) !

  1. Dieses Rezept für den Dutch Oven habe ich selbst schon probiert. Daher weiß ich, dass es sehr lecker ist und nicht nur gut aussieht. Genial finde ich diese Variante, weil die Kartoffeln das irgendwie super abrunden :-)

    • Andreas Günther
    • 3. Jan. 2014

    Hallo Herr Veit !

    Mit Interesse habe ich eben Ihre Flugzeug Fotos von Ramstein gesehen. Ich selbst bin sehr oft in Frankfurt Main. Aber diese ganzen Armee Maschinen haben mich eben sehr gefesselt.

    Sie sprachen zur Beschreibung Ihrer Plane-Spotter-Punkte von einem langen Fußmarsch. Darf ich Sie mal höflichst fragen, wo Sie die Anflugfotos machen ?

    Vielleicht können Sie mir einen Kartenausschnitt mal zusenden. Ich würde mich über Ihre Post sehr freuen. Ihre Fotos sind fantastisch.

    Vielen Dank und viele Grüße aus der Wetterau

    Andreas Günther

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