Archive for the ‘ Aufreger ’ Category

Adventskalender – Overflow

Kaum zeigt die Datumsanzeige den 1. Dezember an, drehen gefühlte 95 % aller Menschen (und damit auch potentielle  Website-Owner) mächtig am Rad. Es gilt dann nämlich, dem geneigten Website-Besucher den schönsten, buntesten und lautesten Adventskalender zu präsentieren, den die Welt je gesehen hat.

Gespickt mit Belanglosigkeiten und Schwachsinn darf man nun jeden Tag bis Heilig Abend irgendeinen Blödsinn anklicken, je nach Ausstattung des Kalenders mehrere Minuten warten (so eine tolle Überraschung kann natürlich schon mal mehrere MB groß sein) und sich dann an dem Blödsinn erfreuen, den der nette Webmaster sich für seine potentielle Besucher erdacht hat.

[hier sollte eigentlich ein Bild eines Adventskalenders hin, aber ich kann es einfach nicht mehr sehen!!!]

Kein Problem, solange man dem Besucher den Adventskalender freiwillig zur Auswahl anbietet. Gerne wird einem jedoch so ein virtueller High-Tech-Heilig-Abend-Timer ungefragt auf’s Auge gedrückt, schön mit PopUp oder lustigen Quicktime- , Java- , Flash- Applikationen, damit auch ja niemand dem programmierten Irrsinn entkommen kann. Schließlich muss *jeder* den bunten Quatsch sehen und hören können, ob er will oder nicht.

Meine These: Das muss so sein, denn ansonsten würde niemand auch nur eine Sekunde daran denken, den Blödsinn freiwillig anzuklicken.

Gerade eben hat ein solcher Adventskalender nicht nur mich, ob der Ladezeit, zu allerlei Flüchen und bösen Worten, sondern auch meinen Browser zum Absturz gebracht. Nur ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und schon liefen die wildesten Gesten des Linke-Maustaste-Fingers erfolglos ins Leere, für ein Schließen des Fensters war es einfach zu spät.

Danke, lieber Webmaster, ich habe mich wirklich sehr darüber gefreut. Keine Frage, dass ich auch die nächsten Tage direkt nach dem Aufwachen voller Erwartung deine Seite aufrufe und sehr gespannt darauf bin, was hinter dem nächsten Türchen wohl für eine Überraschung auf mich wartet.

Adventskalender sind toll! Wirklich!

:wallbash: :wallbash:

Verfickte Scheiße !!!

Man möge mir die Kraftausdrücke entschuldigen, aber außer Alkohol, den ich mittlerweile bewusst einsetze, sehe ich aktuell keine andere Möglichkeit, meinen Puls samt Blutdruck wenigstens einigermaßen in den Normalbereich zu bringen. Und dabei fing alles so harmlos an …

Mehr oder weniger gefrustet von einem sinnlosen und mit lustigen, nichtssagenden Fachausdrücken überfrachtetem Arbeitstag komme ich endlich gegen 20:00 Uhr (!) nach Hause, um das kleine bisschen Freizeit zu genießen, das einem zwischen Feierabend und nächstem Arbeitstag noch bleibt, nur um dann festzustellen, dass die grüne Power-LED an meiner Fritzbox in regelmäßigen Abständen blinkt.

Für den ebenso kundigen wie abhängigen Internet-Junkie bedeutet das Blinken eben dieser LED nicht einfach nur irgendeine Störung, nein, sie bedeutet den absoluten Kommunikations-Super-GAU: Keine Synchronisierung, nix mit Surfen, keine News, keine E-Mails, kein Internet – das world-wide-web findet heute Abend ohne mich statt!

Eigentlich eine Frechheit von AVM, gerade die Farbe grün für diesen bedrohlichen Zustand auszuwählen, kommt das Blinken doch in gewisser Hinsicht einer Art Weltuntergang gleich. Für mich zumindest!

Nach dem probeweisen Abheben des Telefonhörers und dem Vernehmen eines grauenvollen, leeren Rauschens ist klar: Die Fritzbox ist ohne Schuld, es liegt definitiv an dem gesamten Anschluß. Auch der letzte Rettungsanker, der sorgenvolle Blick nach dem Hausanschluß, ob dort vielleicht einfach eine Schraube, respektive ein Kabel locker ist, bedeutet keine Besserung – alles ist ordnungsgemäß verkabelt, nix ist lose, alles ist wie immer. Wenn da diese grauenvoll blinkende LED nicht wäre

Mit letzter Kraft gelingt es mir noch, die 11 Minuten (kein Scherz!) in der Telekom-Störungs-Hotline-Warteschleife mit abartiger Musik zu ertragen, bis endlich eine gut gelaunte Frau in der Leitung ist, die mich darüber unterrichtet, dass eine „Großstörung“ in meinem Bereich vorliegt, weil irgendwo in der Nähe eine Leitung abgesoffen sei. Ihren auflockernden Bemerkungen, dass da bei uns wohl einiges an Regen runter gekommen und dass ich bereits der 7. Anrufer sei, der in dieser Region eine Störung meldet, kann ich nichts wirklich Positives abgewinnen, ebenso wenig wie ihrer Anmerkung, dass die Störung voraussichtlich bis morgen Abend anhalten werde.

Morgen Abend? Weiß die gute Frau eigentlich, wie sich so eine Internet-Diaspora anfühlt?

Ich bedanke mich teilnahmslos, lege auf, und kneife mich sicherheitshalber in den Oberschenkel, auf dass ich gleich aufwachen und die LED an der Fritzbox mich mit einem freundlichen und dauerhaften Leuchten begrüßen möge. Tut sie aber nicht, egal wie fest ich auch kneife

Na gut, sehen wir der Realität ins Auge: DSL kann ich für mindestens heute Abend abschreiben, was bleibt ist die Backup-Lösung über den O2-Surfstick, mit dem ich gottlob bis zu 5 GB an Daten in Highspeed verbraten darf, bevor man mich bzw. meinen unersättlichen Datenhunger drosselt. Allerdings wird ein meiner Homezone lediglich EDGE angeboten, UMTS gibt es erst rund 30 Kilometer weiter.

Also schnell den Stick an den Rechner gefummelt und los gehts. Wäre da nicht die Tatsache, dass ich bislang sowohl die Software als auch die passenden Treiber nur auf meinem Laptop und nicht auf meinem stationären PC installiert hätte. Und genau diese Installation raubt mir nun den letzten Nerv: Über nicht bestandene Windows-Logo-Tests bis hin zu schweren Ausnahmefehlern ist alles dabei, was das gemütlich Surfen in weite Ferne rücken lässt. Das gibts doch alles gar nicht, ich will doch bloß ins Netz!

Nach meinem Willen fragt heute jedoch scheinbar niemand mehr, die Installation auf dem PC schlägt gnadenlos und dauerhaft fehl, also bleibt als letzte Möglichkeit, den Laptop anzuwerfen. Hätte ich doch bloß für eine solche Situation vorgesorgt und mir bereits beizeiten die passende Software installiert bzw. mich um das Tethering über das HTC HD2 gekümmert. Plan B und C sollte man nämlich schon in der Tasche haben, auch wenn Plan A noch funktioniert. Aber wer denkt schon in der Zeit an die Not?

Und so sitze ich nun hier, schaue jedem einzelnen Bit beim Quetschen durch die Leitung zu und hake tief im Innern diesen Tag als keinen schönen ab. Aber eins weiß ich: Wenn morgen Abend die „Großstörung“ immer noch besteht, bekomme ich definitiv einen „Groß-Anfall„. Mit oder ohne Alkohol …

GC goes Facebook – Ich hasse Facebook!

Gerade eben beim Loggen meiner heute gefundenen Caches sehe ich, dass mir das angekündigte Update von Groundspeak eine ganz neue und außerordentlich tolle Funktionalität beschert hat:

Wow, darauf habe ich schon die ganze Zeit gewartet, dass endlich auch Groundspeak auf den eigentlich schon abgefahrenen Facebook-Zug aufspringt :irre: .

Denn nun kann ich endlich ..

Ach herrjeh, wie lange wollte ich schon mein Nutzererlebnis mit Hilfe eines sozialen Plug-Ins individualisieren?

Von allen (a-)sozialen Netzwerken finde ich Facebook am grauenhaftesten, ganz einfach deshalb, weil man damit so entsetzlich viel unnützen Kram machen kann, dass es schon fast weh tut. Täglich könnte man damit jemand anderen nerven und zu tausend verschiedenen Dingen einladen, bis dieser dann entnervt aufgibt :mrgreen: . Von den ganzen Datenschutz-Außergewöhnlichkeiten wollen wir hier gar nicht reden, dafür sorgt ja schon die Presse zur Genüge :mrgreen: .

Alles ganz toll, aber wann arbeiten die mal an den wirklich wichtigen Dingen :( ?

Sauerei im Wald

Bei einer kleinen Explorationstour im heimischen Wald ist mir heute der Appetit gründlich vergangen. Während ich so am Schlendern und Fotografieren an einer ehemaligen Stollenanlage (von der man leider bis auf ein paar Erdhügel nichts mehr erkennen kann) bzw. eines gesprengten WW-Bunkers bin, sehe und rieche ich plötzlich das hier:

Zahlreiche Eingeweide, Felle und sogar ein fast kompletter Tierkopf liegen einfach so rum und gammeln vor sich hin, wie man an dem Geruch unschwer erkennen konnte :o .

Bei den Eingeweiden bin ich mir ziemlich sicher, dass es sich dabei um das Werk eines Jägers handelt, bei den anderen Körperteilen bin ich noch unschlüssig, weil ich mich mit den Aufbrech-Methoden von Wild bzw. dem, was danach an „Abfall“ übrig bleibt, nicht auskenne.

Ist aber auch egal, es stank wie die Hölle (weshalb auch ein paar Bilder unscharf sind, aber noch näher ran wollte ich dann doch nicht …) und sah eklig aus! Natürlich kann man jetzt sagen, dass eben auch Wild irgendwann mal tot umfällt, an Ort und Stelle liegen bleibt und kurz darauf verwest – ein ganz natürlicher Prozess sozusagen. Trotzdem finde ich, dass der Mensch dann nicht noch zusätzlich für herrenloses Gedärm und dergleichen sorgen muss, indem er es wahllos in die Gegend wirft :wallbash: . Denn so „natürlich“ der Inhalt meiner Biotonne auch sein mag – ich kippe sie trotzdem nicht in den Wald!

Marcell d’Avis hat Feierabend

Warum auch nicht, schließlich kann auch ein „Leiter Kundenzufriedenheit“ nicht 24 Stunden am Stück arbeiten. Aber diese Info hätte ich mir gerne vorher gewünscht.

Vorher? Genau, vor dem Eintippen meiner Kundennummer über das Telefon, und auch vor meiner akustischen „Ja“ – Bestätigung, dass der Telefoncomputer die eben eingegebene Kundennummer richtig verstanden hat. Dann hätte ich mir nämlich 2 Minuten wertvoller Freizeit sparen können.

Apropos Marcell d’Avis: Beim Suchen seines XING-Profils, damit ich seinen Namen im Titel auch richtig schreibe, fiel mir auf, dass es den besagten Herrn dort gar nicht mehr gibt :( . Aber es gab ihn mal, da bin ich mir ganz sicher, denn schon vor längerer Zeit hatte ich das in einem Anfall von Neugier überprüft. Und hier gibt es auch noch einen Screenshot.

Sollte man ihm etwa gekündigt haben :wink: ?

Oder muss man ihn von der Öffentlichkeit abschirmen, weil einige extremst genervte 1&1-Kunden den persönlichen Kontakt gesucht haben? Dem scheint nicht so zu sein, wenn man sich den aktuellen Eintrag im 1&1-Blog anschaut. Denn dort hat er, bereits zum zweiten Mal, interessierten Bloggern Rede und Antwort gestanden.

Nun gut, hätte er, hätte 1&1 eine ander Wahl gehabt? Wenn man schon mit solchen Werbespots durch alle Kanäle marschiert, dann muss man irgendwann auch die Hosen runterlassen :mrgreen:

Ich für meinen Teil werde einfach morgen noch einmal anrufen, bestimmt wartet er nur auf mich!

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