Archive for the ‘ Geocaching ’ Category

Opencaching.com sucht Rock Stars …

Ein wahrlich hervorragendes Angebot:

Opencaching.com sucht Repräsentanten, die in der Community mal so richtig den „rock star“ raushängen lassen wollen:

Of course, we’ll provide you with plenty of swag to give away – making you a rock star at events

Wer daran Interesse hat, möge sich doch bitte unter dieser Adresse direkt dafür bewerben – und hoffen, dass er Gnade vor den Allmächtigen von Garmin findet  :) .

Wenn das mal kein Angebot für all diejenigen ist, die sich bislang bei Groundspeak vergeblich um eine Reviewerstelle beworben haben, dann weiß ich es auch nicht :mrgreen: .

Was mich nur stutzig macht: In dem „Bewerbungsbogen“ soll man angeben, an welchen Events (50+) man gedenkt, in 2011 teilnehmen zu wollen. Zählt da eigentlich auch die gemeine Geburtstagsparty dazu oder sollten das ganz bestimmte OC(.com)-Events sein  :?: ? Falls letzeres zutreffend ist:

Ich dachte, die haben schon Probleme, ihre Cachedatenbank mit regulären Caches zu füllen, gibt es nun dort auch schon Events 8) ?

Marienthal: State of emergency

Ja, ich war gewarnt!

Allein schon durch die bei Amazon verfügbaren Kritiken, die sich fast ausnahmslos mit dem Wort „unterirdisch“ zusammenfassen lassen. Und damit ist (leider) keineswegs der Drehort gemeint!

DVD-Cover

Aber egal, als Bunker-Fan wollte ich den Film sehen – nicht zuletzt auf Grund der Tatsache, dass es der „erste, letzte und einzige Film [ist], der an Originalschauplätzen im Regierungsbunker Marienthal gedreht [wurde]“ , wie es so schön auf dem DVD-Cover heißt. Denn eben dieser Bunker war über lange Jahre ein (halbwegs) gut gehütetes Geheimnis, versteckt im beschaulichen Ahrtal, nicht weit von Bonn entfernt, und ist mittlerweile, bis auf ein kleines Stück, das als Dokumentationsstätte / Museum dient, vollständig zurückgebaut.

Übrigens, im Zuge der Veranstaltung „Kinonacht am Bunker“ (20. August 2011) werden rund 3 Stunden Filmmaterial gezeigt, die während der Dienstzeit der Bunkeranlage, dem Rückbau und auch danach entstanden sind. Da muss ich doch glatt überlegen, ob sich da nicht ein kleiner Ausflug gen Bonn lohnen würde.


Trailer zum Film

Die eigentliche Story, so man sie denn überhaupt so nennen kann, ist schnell erklärt (eine Langfassung samt Kritik findet man in einer Rezension bei badmovies.de):

4 Jungens und 2 Mädels verbringen ein Wochenende im Bunker, plötzlich ist einer von den Sechs tot und die verbleibenden Fünf machen sich über die Todesursache und den evtl. Mörder so ihre Gedanken. Im weiteren Verlauf sterben dann noch drei weitere Personen und irgendwann, pünktlich zum Wochenend-Ende geht die Tür wieder auf und die Sonne scheint.

Gegen Ende des Films wird man dann der hahnebüchenen Geschichte und deren Hintergründe so richtig gewahr – und der geneigte Zuschauer fragt sich, warum man nicht schon gleich zu Beginn abgeschaltet hat, spätestens dann, als man in der Küche der Oma des Drehbuchautors (kein Witz!) in einer eingeblendeten Zeitungsannonce erfährt, warum die Protagonisten überhaupt in den Bunker einziehen werden:

Aushilfspersonal für Marienthal gesucht
Für die abschließende Wochenendschicht vor der Versiegelung, sucht die Leitung der Diensstelle Marienthal bevorzugt junge, physisch und psychisch belastbare Menschen, die einen einmaligen Dienst in der ehemaligen Bunkeranlage zum Wochenende antreten wollen. Erfahrungen im Bereich der Wach- und Schließgesellschaften sind nicht vonnöten.
Interesse: Wählen Sie 555-Marienthal!

Das Ganze soll wohl, so erfährt man später weiter,  eine Art Werbeaktion für potentielle Bunkerkäufer sein.
Aha :irre: !

Neben der schlechten Story wären dann noch die schlechte schauspielerische Leistung der Darsteller, die schlechte Videoqualität sowie der grottige Ton (manchmal hat man echt Mühe, etwas zu verstehen) zu nennen.

Wer also einen Blockbuster erwartet oder sich nach dem Lesen der Pressestimmen

„Ein spannungsgeladener Streifen in eine geheime Welt“ (WAZ)

„Die Inszenierung transportier nur zu gut die totale Isolation und Stille in dem scheinbar endlosen Labyrinth“ (Rheinische Post)

„Eine sehr spannene Produktion“ (NRZ)

„A real thrill-ride“ (IMDb) 

erwartungsvoll zurücklehnt und auf PLAY drückt, wird definitiv enttäuscht werden. Ich kann es mir beim besten Willen nicht erklären, wie man zu solch einer Einschätzung des Films gelangen könnte, es sei denn, man wurde als Jubelperser dafür bezahlt :roll: .

Quelle: Manfred Böckling M.A. at de.wikipedia

Schaut man sich die Entstehungsgeschichte des Films etwas genauer an, dann wird dadurch natürlich nichts besser, aber die schlechten Kritiken lassen sich ein klein wenig relativieren:

Produziert wurde der Film von Hill House Pictures, einem kleinen Independent-Zusammenschluß von vier Personen, von denen einer (Stefan Lammert) auch der Drehbuchautor ist und selbst in dem Film mitspielt, ein anderer (Tobias Ibel) fungierte als Produzent und der Dritte (Oliver Hummell) nahm die Rolle des Regisseurs ein.

In einem Zeitungsartikel der NRZ (bei der NRZ wurde auch eine Szene gedreht) wird darüber berichtet, dass die Kosten für den gesamten Film nur rund 8.000 EUR betrugen – wen wundert es also, dass Emmerichs Filme besser daherkommen? Es gilt der Spruch „You get what you pay for“.

Quelle: Tribaleye at de.wikipedia

Interessant ist auf jeden Fall das vorhandene Bonus-Material auf der DVD, vor allem für diejenigen, die sich weniger für den Film als für den eigentlichen Drehort interessieren. Insofern ist der Kauf der Scheibe für kleines Geld (bei mir 2,39 € + 3,00 € Porto) durchaus lohnenswert.

Und man darf beim Anschauen ganz vortrefflich in seinen Phantasien schwelgen, welche hervorragenden Caches man dort hätte ausbringen können, sofern man irgendwie Zugang zu dem Bauwerk gehabt hätte. Auch heute noch, trotz des erfolgten Rückbaus, wäre es sicherlich hochinteressant, die Anlage etwas umfänglicher als in dem Museumsbetrieb möglich zu inspizieren – wobei das vermutlich genauso unmöglich sein wird wie noch zu Zeiten der offiziellen Verwendung als Ausweichsitz. Sehr schade :cry:

So bleibt einem als Geocacher nur übrig, einen Tradi (Der Bunker Cache – GC203A4) ganz in der Nähe des Bunkers zu suchen oder an einem evtl. dort stattfindenden Event (erst kürzlich: Geheimakte: Regierungsbunker II. – GC2TBA8) teilzunehmen.

Und natürlich bleibt es einem auch unbenommen, ganz einfach auch ohne Cache die Dokumentationsstätte zu besichtigen – so ganz uninteressant ist das bestimmt nicht.

Krimi-Geocaching: Wir sind wieder die Guten

Wurde aber auch Zeit! Nachdem Geocacher noch vor ein paar Monaten in der SAT1-Serie „Der letzte Bulle“ als Mörder und Drogenverstecker dargestellt wurden (und das natürlich seeeehr realitätsnah  :pfeif: ) wenden sich nun nicht nur das Blatt, sondern auch die Tupperdosensucher, zum Guten – beim Krimi-Geocaching der VHS-Lennetal.

In kleinen Gruppen, ausgerüstet mit GPS-Geräten, machen sich die Ermittlungsteams auf einen Rundweg, um Rätsel zu lösen, zu kombinieren und den Täter eines Mordfalls zu ermitteln. An ausgewählten Schauplätzen warten Zeugen und szenische Darstellungen.

Quelle: VHS-Lennetal

Schon erstaunlich, womit sich Geocaching so alles medien- und publikumswirksam verbinden lässt  :?: . Fehlen nun nur noch  die Geocaching-Sprachreisen, Geocaching für Senioren und natürlich Geocaching für Singles:  „Ihren Traumpartner finden Sie bei folgenden Koordinaten: …“ :mrgreen: . Zusätzlich „droht“ die VHS damit, genügend Zuspruch vorausgesetzt, mit einer Geocaching-AG im nächsten Frühjahr O_o .

Aber vielleicht gibt es auch Licht am Ende des Tunnels und Geocaching, womit auch immer kombiniert, verliert seinen Reiz zugunsten von  ZUMBA®, einer Art Aerobic mit Latino-Musik und überdies auch ein Kursangebot der genannten VHS. Das scheint noch brandneu (bei der deutschen Wikipedia gibt es dazu noch gar keinen Eintrag :?: ) und zugleich ein wirklicher Renner zu sein, taucht doch der Begriff neuerdings bei immer mehr Fitness-Studios und sonstigen Veranstaltern auf.

Und, als kleine Randnotiz: Im Gegensatz zu Geocaching ist  ZUMBA® auch noch als Trademark rechtlich geschützt und die Veranstalter von Kursen unter diesem Namen müssen für die Verwendung desselben Lizenzgebühren abdrücken. Jeremy hat das mit Geocaching auch mal versucht, allerdings erfolglos  :roll:

Die EGE mag keine Geocacher …

… und darüber hinaus auch keine Kletterer, Windkraftanlagen, Stromleitungen, Straßen und vermutlich sonst noch so Einiges, was kurz nach dem Mittelalter entwickelt, erdacht und konstruiert wurde  :irre: .


Quelle: Alma,  Avarim at de.wikipedia

Quelle: Stefan-Xp, Philip May at de.wikipedia

Hinter dem Kürzel EGE verbirgt sich die „Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V.“ , die sich selbst auch als „European Group of Experts on Ecology, Genetics and Conservation“ bezeichnet.

Aha, also nicht bloß ein Verein, nein, eine richtige Gruppe von Experten :roll: . Eine europäische noch dazu. Wahnsinn! Wer da mal nicht augenblicklich beim Lesen („…group of experts“) in Ehrfurcht erstarrt und fortan bereit ist, sein bisheriges Weltbild stante pede über den Haufen zu werfen, dem ist nicht mehr zu helfen. Punkt!

Lassen wir aber mal die Titel und sonstige (auch selbst erdachte) Auszeichnungen außen vor und beschränken uns vorab auf das Thema EGE und Geocaching. Und genau hier startet meine Vermutung (die Gewissheit fehlt mir noch, vielleicht mögen mich die „Experten“ im Nachgang erleuchten?):

Quelle: Karsten Huber bei fotocommunity.de

Erste Bekanntschaft mit einer ominösen, im Reviewer-Archivierungs-Log noch unbenannten Gruppe „…aus dem Bereich des Natur- und Artenschutzes“ machte ich mit meinem eigene Cache Feldspa(t)ziergang – Der Dritte, der am 25. März 2011 von Fritz-aus-Bayern, auch unter dem Namen nightjar als Moderator in der grünen Hölle bekannt, archiviert wurde.

In dem Archivierungs-Log wurden noch zwei weitere Caches (GC27BAH und GC2QG07) verlinkt (sind das dann Präzedenzfälle :wink: ), die direkt aus Seattle archiviert wurden, wobei man dort dem Kind, bzw. dem Beschwerdeführer, auch direkt einen – zwar immer noch ominösen – Namen gab:

The Society for the Conservation of owls„.

Die ganze Geschichte zwischen mir und Groundspeak (mit der EGE, sofern sie denn der Urheber war, gab es ja keinen Kontakt, dazu kommen wir später noch. Ebenso hielt es Fritz-aus-Bayern / nightjar bislang nicht für notwendig, auf meine ihm gestellte Frage zu antworten) ist unter anderem hier und hier nachzulesen.

Ob es sich dabei nun tatsächlich um die EGE handelt – keiner weiß es! Aber passen würde es schon, hat doch eben diese EGE dem Geocaching den Kampf angesagt, wie sich auf ihrer Seite anhand zahlreicher Artikel, die sich ausschließlich um die Tupperdosensuche und der damit verbundenen schädlichen Auswirkungen auf diverses Federvieh beschäftigt, erkennen lässt, auch wenn es noch keinen dezidierten Navigations-Button extra fürs Geocaching gibt – Stromtod, Windenergie und Klettersport haben schon einen :P .

Bei dem neuesten Artikel (Juni 2011) bekommt neben dem Geocaching auch der DAV bzw. dessen Jugend(-organisation?) sein Fett weg:

Im Rurtal im nordrhein-westfälischen Teil der Eifel gibt es nach Beobachtungen von Dr. Lutz Dalbeck von der EGE kaum einen Felsen ohne Caches. […] Einer der in diesem Naturschutzgebiet jetzt von der EGE zugfällig in nächster Nähe zu einem Uhubrutplatz entdeckten Caches (oben im Bild) stammt von der Jugend des Deutschen Alpenvereins, die das Versteck dort ausweislich des aufgefundenen Logbuches während eines Jugendleitertreffens eingerichtet hat. […] Die Einträge auf der Website der Geocachingszene zeigen, was in diesem Europäischen Vogelschutzgebiet buchstäblich abgeht. Klicken Sie bitte hier, wenn Sie sich ein Bild von den Zuständen unmittelbar an den Uhubrutplätzen dieses Gebietes machen möchten, solange die Geocacher die Belegaufnahmen noch nicht haben verschwinden lassen. Die Geocacher selbst haben den Bildern den passenden Titel zugedacht: „Auf Abwegen“.

Quelle: Nachrichten auf www.egeeulen.de

Weiter geht es dann unter dem lustigen Titel „Dosenpfand“:

Es gibt offenbar kaum noch Habitate, die vor dem sich ausweitenden Geocaching sicher sind. In das Visier der Versteckspieler sind nun auch die Brutplätze der Steinkäuze geraten. Aus Mainz wurden der EGE gleich zwei Fälle mitgeteilt. In diesen Fällen wurden die Cache-Dosen in die tatsächlichen oder geeigneten Bruthöhlen von Steinkäuzen gesteckt und binnen weniger Monate 118- und 270-mal gesucht und gefunden. Nun sind die Vögel verschwunden. […] Die Beobachtungen aus dem Raum Mainz zeigen, wie riskant das scheinbar harmlose Versteckspiel für bedrohte Arten und wie wenig hilfreich die Haltung des Bundesumweltministers zum beschriebenen Problem ist. […] Vielleicht sollten die Deutschen das Dosenpfand auf Cache-Dosen ausdehnen.

Quelle: Nachrichten auf www.egeeulen.de

Bezüglich der angesprochenen Haltung des Bundesumweltministers muss man wissen, dass sich die EGE im Januar 2011 in einem Schreiben an Dr. Norbert Röttgen zum Thema Geocaching gewandt und diesen um die „Bewältigung dieses Problems“ ersucht hat.

Augenscheinlich ist seine Antwort nicht so ganz im Sinne der EGE ausgefallen, denn in ihrem Statement dazu heißt es:

Das Ministerium zeigt Verständnis für die Sorge der EGE, bietet aber keine annähernd durchgreifende Lösung an. Zwar heißt es in dem Schreiben, das Bundesumweltministerium setze sich gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) für ein naturverträgliches Geocaching ein. Tatsächlich bleibt dieser Einsatz vage. […] Wir fragen beide Behörden an dieser Stelle ganz konkret: „Was tun Sie für den Schutz der Uhus vor Geocaching?“

Tja, der Minister will also wohl doch keine Geopolizei einrichten, die die Reviewer vor Ort unterstützt und jeden Geocache auf seine Uhu-Verträglichkeit überprüft 8) .

Und während die EGE in ihrem Schreiben noch feststellt, dass die „Bemühungen, die Geocachingszene für ein Deaktivieren naturschutzkritischer Geocaches zu gewinnen, […] keineswegs durchweg erfolgreich“ verlaufen, lässt sich feststellen, sofern ich mit meiner Vermutung, dass es sich bei der „Society for the conservation of owls“ um eben genau diese EGE handelt, dass sie den Kontakt (mit dem Owner) erwiesenermaßen noch nicht einmal suchen sondern direkt beim Papa in Seattle für die Archivierung der Caches sorgen.

Insgesamt sind auf die beschriebene Art und Weise die folgenden Caches (zumindest sind mir nur diese bekannt) zwangsarchiviert worden:

GC1PTTA – Feldspa(t)ziergang – Der Dritte (meiner)

GC2G1RC – GRENZGÄNGER: Kletter- und Abseilcache (Volcano Rider)

GC2FZ1A – BIG HIT: Abseilcache (Volcano Rider)

GC2A4BJ – JAH DROP Volcanos First: Abseilcache (Volcano Rider)

GC27BAH – Die Wand T5 (dr.plama)

GC2QG07 – Toprope T5 (dr.plama)

GC24GE5 – Tuff Bonus (oljoka)

GC1KX54 – Im Schatten der Neuerburg (oschwoin74)

GC286BE – Hodin und die Silberfalter (DWIDZ)

(Falls jemand noch andere kennt, die mit dem üblichen Copy&Paste-Log von Fritz-aus-Bayern oder anderen archiviert wurden – her damit)

Interessant auch: 2 der genannten Caches waren keine T5-er, also nix mit „dem Uhu in den Horst klettern“ oder dergleichen!

Aber egal, wie wir ja mittlerweile gelernt haben sind fehlende Nachweise der vorgebrachten Beschuldigungen (gibt es da überhaupt  die angesprochenen „streng und besonders geschützten Vogelarten“) in Seattle durchaus zu verschmerzen, das macht nur Arbeit und bringt keine Kohle :pfeif: .

Stattdessen wird die Archivierungskeule geschwungen und eindeutig uneindeutig darauf verwiesen, dass auch zukünftig in diesen Gebieten (was auch immer damit gemeint ist) keine Caches mehr versteckt werden dürfen.

Touché, Punkt(e) für die seltsame Gesellschaft für die Rettung der fliegenden Fraktion! Die aktuell nicht müde wird, auf das böse Geocaching zu verweisen – auch wenn der gemeine Mitteleuropäer auf den von ihr verlinkten Logfotos mit spielenden Kindern vielleicht nicht unbedingt den drohenden Weltuntergang erkennt.

Aber was solls, Hauptsache man hat aktionsmäßig etwas vorzuweisen und die Nachrichtenseite auf dem Internetauftritt ist stets aktuell gefüllt – die fördernden Mitglieder wollen schließlich etwas sehen für ihr Geld :mrgreen: !

Ob es tatsächlich der Sache dienlich ist, sei mal dahingestellt, aber zumindest bei meiner Dose könnten die Uhu-Kontrolleure netterweise bei ihrem nächsten Besuch im Steinbruch (bestimmt sind die täglich vor Ort, woher wüssten sie sonst … :wink: ?) doch mal einen schicken Stempel im Logbuch hinterlassen, ähnlich wie bei den Kontrollstellen der ganzen organisierten Wanderungen – und, versprochen: Ich werde es auch kontrollieren :mrgreen: ! Dann wäre dieses Geheimnis endlich mal gelüftet  :mrgreen: .

Der Spiegel hat es in seiner Ausgabe 50/2000 übrigens gut getroffen:

Am schlimmsten sind bei uns die Vogelschützer“, berichtet ein führendes Nabu-Mitglied. „Die träumen ein Leben lang davon, eine Großtrappe in Balzstellung zu erleben – und dabei wollen sie sich nur ja nicht von irgendwelchen Wanderern stören lassen.“

Scheint etwas Wahres dran zu sein :mrgreen:

c:geo – Entwickler hat keinen Bock mehr auf Groundspeak

Zugegeben, c:geo hatte ich nur mal kurzzeitig auf meinem mit Android gepimptem HD2 im Einsatz – aber nicht, weil mir das Programm nicht gefiel, sondern weil ich den etwas umständlichen OS-Wechsel auf meinem Gerät nicht so wirklich prall fand und somit das Telefonier-Gerät überwiegend mit dem Standard (= Windoof Mobile) läuft.

Dennoch war mir c:geo ein Begriff und umso erstaunter war ich, als ich eben den Blogeintrag bei den Geolemmingen las, wonach der Entwickler des Programms die weitere Arbeit an dem Teil einstellen wird :( , weil er selbst mit dem Geocaching aufhören und sich einen anderen Zeitvertreib suchen will.

In seinem eigenen Blog gibt der Programmierer Carnero allerdings noch ganz andere Gründe an, warum er seine weitere Arbeit an c:geo einstellen wird. Und genau die finde ich höchst interessant :) :

I really don’t like their attitude – they want anything that can breathe to pay for their low-quality services and applications.

Since they aren’t able to make good application, they have to restrict all others

I won’t support such company anymore. And that also means end of active developement of c:geo.

Schön, mögen jetzt all die GC-Mullahs sagen (danke Bursche :wink: ), endlich ein Spiderer weniger, der den Seitenaufruf verlangsamt. Alle anderen denken sich ihren Teil und wünschen Groundspeak natürlich auch weiterhin alles Gute :roll: .

Und vielleicht, aber auch nur vielleicht, wird Garmin irgendwann auch einen Tweet in Richtung Groundspeak schicken, als Antwort auf Jeremy’s schadenfrohen Retweet, dass Garmin um seine Bedeutung im GPS-Markt ringt.

Mögen mögen die beiden sich ja augenscheinlich nicht mehr – möge ganz einfach der Bessere gewinnen  :mrgreen: !

Geocaching-Stats
Opencaching-Stats