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Unbedoster LP in der Ukraine – Wer legt die erste Dose?

Nachdem mich der bekannte Kollege aus Düsseldorf heute auf ein spektakuläres und ausuferndes Festival für elektronische Tanzmusik in der Ukraine, KaZantip genannt, aufmerksam gemacht hat, musste ich doch gleich mal im Internetz recherchieren. Und was sah ich da?

Einen wohl einmaligen LostPlace in Form eines nie in Betrieb gegangenen Atomkraftwerks :) in der Ukraine, genauer gesagt auf der Halbinsel Krim:  Das Kernkraftwerk Krim.

Wow, was für ein Teil!

Das besagte Festival fand leider nur in der Zeit zwischen 1997 – 1999 auf diesem Gelände statt, mittlerweile steigt die jährlich im Juli / August stattfindende Party an einem Strand auf dem westlichen Teil der Insel. Vermutlich wohl auch deshalb, weil aus den ehemals 10.000 Besuchern mittlerweile bis zu 170.000 geworden sind.

Doch zum Kraftwerk: Nicht genug damit, dass es auf Grund der enormen Kosten für den Bau und der letzendlichen Nichtfertigstellung den Weg ins Guinnes-Buch der Rekorde geschafft hat, nein, fast ebenso rekordverdächtig ist die geringe Cachedichte rundum! Der nächste Cache liegt lt. Geocaching.com erst in ca. 170 km Entfernung! Hierzulande ja absolut undenkbar, vor allem weil so ein spektakuläres Relikt förmlich nach einer Bedosung schreit!

Ein paar Bilder zu den traurigen Überresten sowie ein kleiner „Reisebericht“ finden sich im St. Petersburger Herold, ebenso gibt es auf youtube ein paar Amateurvideos dazu, unter anderem das hier:

Ein etwas seltsameres Erkundungsvideo, eher im Blair-Witch-Project Style, findet sich hier:

Und für die Liebhaber der elektronischen Tanzmusik dürfen natürlich auch eine kurze Reportage über KaZantip sowie ein paar Impressionen nicht fehlen:

Man könnte vielleicht auch ein Mega-Event :roll: :roll:

Guti – Quiero

Und schon wieder ein Track, der mir beim zufälligen Hören der SEQUENCIAS von Toni Moreno auf Ibiza Global Radio positiv aufgefallen ist:

Guti – Quiero

Irgendwie hab ich was an sinnlosen (und spanischen) Recitals :hurra:

Offiziell released ist der Song noch nicht, gespielt wurde er aber wohl schon 2009 des öfteren von Loco Dice, der zusammen mit dem Produzenten Martin Buttrich das Label DESOLAT gründete und zugleich auch noch eine Booking- und Management Agentur namens  Artist Alife betreibt.

Dann sind wir mal gespannt, ob und wann der Track auf DESOLAT released wird …

Rubén Blades – GDBD (Villalobos Edit)

Meine Fresse, was für ein Song!

Erst kürzlich auf IbizaGlobalRadio gehört, war klar, dass dieser Song definitiv in die heimische Plattenkiste musste: Geht schön nach vorne (wenn man den Pitch etwas hochfährt…), hat einiges an sinnfreien Recitals (genau so, wie ich es mag!) und ist absolut suchtfördernd. Zumindest geht es mir so…

Einziges Problem: Bei den klassischen mp3-Plattenläden im Netz ist davon nichts zu finden. Aber auch überhaupt nichts! Weder bei beatport, noch bei junorecords oder sonstwo. Die Odyssee ging jedoch schon lange zuvor los, musste ich doch erst einmal ausfindig machen, wie der Song überhaupt heißt und von wem er ist, was mir letzendlich im Chat von IGR gelang (vielen Dank an dieser Stelle).

Die Recitals stammen von Rubén Blades, Sänger und Schauspieler in Panama, der eher weniger mit elektronischer Tanzmusik am Hut hat, aber Ricardo Villalobos hat mächtig Hand angelegt und einiges aus Rubéns Vocals gemacht!

Fündig wurde ich schließlich bei deejay.de, die den Song auf einer Doppel-LP von  Cabin Fever Trax Vol. 9 unter dem Namen „The Morning Song“ feilboten. Von dieser Ausgabe gibt es exakt 500 Exemplare, danach ist Schluß. 2 Tage nach der Bestellung lag die Scheibe dann im Briefkasten und ich war happy!

Hier gibt es das ganze auf youtube:

Und hier, ebenfalls auf youtube, als LivePerformance von Ricardo Villalobos:

Klingt allerdings in den genannten Beispielen etwas träge, mit anständigem Pitch aber ist es perfekt!

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